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: 28.10.02
: 07.02.03

WOLFGANG  BUTZKAMM

UNTERRICHTSSPRACHE  DEUTSCH

Wörter und Wendungen für Lehrer und Schüler

DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE

Max Hueber Verlag, 1999

Die Hauptsprechakte des Unterrichts

Wie man auffordert

 

Folgende Varianten sind wohl als Standardformen zu empfehlen, weil sie relativ kurz sind und zudem höflich klingen, ohne förmlich zu sein:

Kannst du bitte aufstehen?

Könntest du bitte aufstehen?

Würdest du bitte aufstehen?

 

Imperative können durch Hinzufügen von bitte und durch Abtönungspartikel wie mal abgemildert werden:

Steh bitte auf. Setz dich bitte (mal) (hin).

 

Keine förmliche, sondern lockere, oft benutzte Ausdrucksweise:

Schön. Schreiben wir also ein Diktat!

Gut. Nehmen wir uns die Hausarbeit vor.

Kommen wir jetzt auf unser Gedicht zurück.

 

Es wirkt immer freundlich, wenn man, statt jemanden zu etwas aufzufordern, bloß einen Vorschlag macht:

Ich schlage vor, dieses Thema jetzt zu diskutieren.

Ich schlage vor, wir diskutieren jetzt dieses Thema.

Wie wärs, wenn wir dieses Thema jetzt diskutieren?

Was haltet ihr davon, wenn wir jetzt  ... ?

 

Etwas umständlich, aber immer empfehlenswert, wenn man jemanden um eine kleine Gefälligkeit bittet:

Sei doch bitte so gut und schließ das Fenster.

Sei doch bitte so freundlich und ...

 

Anordnungen konnen natürlich  auch durch müssen, sollen,haben zu ausgedrückt werden:

Die Hausaufgaben müssen (am) Freitag abgegeben werden.

Die Hausaufgaben sollen (am) Freitag abgegeben werden.

Ihr habt die Hausaufgaben (am) Freitag abzugeben.

 

Wir empfelen, häufig die Varianten

Kannst du bitte mal ... ? Könntest du bitte mal? Würdest du bitte mal ...?                             oder:        macht die Tafel sauber? Wer schreibt das Wort mal an?

zu wählen, damit sie sich den Schülern fest einprägen. Es sind weithin übliche, höfliche Formen, die Erwachsene untereinander verwenden, und zwar nicht nur als Fremde, sondern auch, wenn sie sich gut kennen.

 

 

Wie man verbietet

 

Tu das bitte nicht! Setzt euch noch nicht hin! Hier wird nicht abgeschrieben! Hier wird nicht geredet!

 

Das Verbot wird durch Modalpartikel, die betont ausgesprochen werden, verstärkt:

Tu / Mach das ja nicht!  Tu das bloß nicht!  Tu das nur nicht!

Lacht ja nicht, wenn jemand ewas falsch ausspricht!

 

Folgende Form ist ebenfalls ein strenges Verbieten, oft mit einem mahnenden oder warnenden Unterton:

Dass ihr mir ja nichts rumliegen lasst!

Dass ihr mir ja nicht über den Rand schreibt!

 

Der Infinitiv verliert durch nur seinen Kommandoton:

Nur nicht nervös werden!

Nur nicht mit dem Rücken zum Publikum sprechen!

 

Die bekannteste Form von Verboten ist die mit sollen oder mit nicht dürfen:

Du  sollst nicht ...

Ihr dürft das Wörterbuch nicht benutzen.

Ihr dürft eure Fahrräder nicht im Flur abstellen.

 

Ich verbiete euch zu rauchen.

Ich erlaube euch nicht, mit Bleistift zu schreiben.

Ich will nicht, dass ...

Ich möchte nicht, dass ...   ihr so laut sprecht.

Ich wünsche nicht, dass ...

 

 

Erste Hilfen für die Schüler

 

Gleich zu Beginn des Unterrichts muss sich der Schüler einige der folgenden Wedungen als Routineformeln einprägen:

Verzeihung, ich verstehe nicht.

Entschuldigung, ich habe leider nichts verstanden.

Das ist mir noch nicht klar.

Ich habe das Wort (den Satz, den Ausdruck, die Zeile) nicht verstanden.

 

Der Schüler bittet um Wiederholung:

Können Sie das bitte wiederholen?

Können Sie das bitte noch mal sagen (erklären)?

Können Sie das bitte etwas langsamer sagen?

Können Sie das bitte genauer sagen?

Könnten Sie bitte etwas langsamer diktieren?  Wir kommen (so schnell) nicht mit.

 

Der Schüler kann ein Wort nicht aussprechen/schreiben:

Wie spricht man das Wort aus? Wie schreibt man das Wort?

Können Sie das bitte einmal anschauen/korrigieren?

Könnten Sie mir mal eben helfen?

 

Der Schüler kennt ein Wort nicht:

Was heißt ... auf deutsch? 

Wie sagt man ... auf  deutsch?

Wie kann ich das auf deutsch sagen?

Was bedeutet (eigentlich) Klassenbuch?

Ist ... das richtige Wort?

 

Der Schüler muss aufpassen, er hat keine Antwort parat:

Ich weiß nicht. Ich weiß es (leider) nicht.

Ich kenne die Antwort nicht. Ich habe keine Ahnung.

Ich kann mich nicht erinnern. Ich habe es leider vergessen.

Das Wort / die Zeile / der Name ist mir entfallen.

Dazu fällt mir nichts ein.

Dazu / darüber kann ich leider nichts sagen.

 

All diese Äußerungen können wie folgt eingeleitet werden:

Tut mir leid, ich ...

Entschuldigung, ich ...

 

Der Lehrer kann und sollte den Schülern auch entgegenkommen und nach einer Aufgabenstellung oder Ankündigung nachfragen:

Habt ihr alles verstanden? Haben das alle verstanden?

Gibt es (noch) Fragen dazu? Gibt es noch Unklarheiten?

Ist (noch) etwas unklar?

Ist jemand nicht (ganz) mitgekommen?

 

 

Unterrichtsablauf, Organisatorisches

 

Stundenplan

 

Der neue Lehrer stellt sich vor:

Ich bin euer neuer Deutschlehrer / eure neue Deutschlehrerin.

Von heute an werde ich euch Deutschunterricht erteilen.

Ab heute gebe ich euch Deutschunterricht.

 

Bei Vertretung:

Euer Deutschlehrer ist leider krank.

Eure Deutschlehrerin ist auf einer Tagung / Fortbildung.

Ich werde ihn / sie in der nächsten Zeit vertreten.

Ich hoffe, wir kommen gut miteinander aus.

 

Bei Stundenplanveränderungen:

Morgen bin ich nicht da.

Zur nächsten Stunde wird mich Frau Schmidt vertreten.

Wir müssen (leider) eine Stunde auf einen anderen Tag verlegen.

Morgen fällt die Deutschstunde aus, da könnt ihr eine Stunde früher nach Hause gehen.

Am Mittwoch fällt die Geographiestunde aus, stattdessen habt ihr eine Doppelstunde Deutsch.

 

Anwesenheit

 

Seid ihr alle da?  Wer fehlt denn heute?

Sind wir heute vollzählig? Ist Ellen immer noch krank?

Wieso ist Peter heute nicht da?

Weiß jemand, was mit Peter los ist?

Ich sehe gerade, dass Ellen nicht da ist. Weiß jemand, ob sie krank ist?

Wer weiß, wie es Gisa geht? Sie ist schon seit zwei Tagen nicht mehr zum Unterricht erschienen.

Hängt eure Mäntel bitte draußen im Flur auf.

Ellen, die Mäntel gehören nach draußen auf den Flur.

Tom, nimm die Tasche aus dem Gang, sonst stolpert noch jemand darüber.

 

Schüleräußerungen:

Ich konnte gestern nicht kommen. Ich war krank.

Ich musste zum Arzt.

Ich hatte einen Termin beim Zahnarzt.

 

Der Schüler kann seine Abwesenheit ankündigen:                          

 Ich kann morgen erst später kommen. Ich muss zum Zahnarzt.

Kann ich morgen die letzte Stunde freihaben? Ich muss zum Arzt.

 

Beginn der Arbeit im Unterricht                     

              

Der Lehrer gibt die Bücher aus:

Die Bücher gehören der Schule. Bitte geht vorsichtig damit um.

Wenn ihr etwas hineinschreibt, nehmt bitte einen Bleistift, und radiert alles aus, bevor ihr das Buch zurückgebt.

Wo sind / waren wir stehengeblieben?

Bis wohin sind wir das letzte Mal gekommen?

Wer weiß das noch? Wer erinnert sich?

 

Orientierung im Buch:

Jetzt schlagt eure Bucher auf Seite 56 auf. Ich glaube, bis dahin sind wir gestern gekommen.

Wir machen jetzt im Buch auf Seite 25 weiter.

Blättert zur nachsten Seite um.

Blättert eine Seite zurück. Habt ihr alle die Seite gefunden?

Habt ihr die Stelle gefunden, wo wir aufgehört haben?

Gisa, zeig Peter, wo wir sind.

Das steht oben auf der Seite.

Das steht ungefähr in der Mitte / auf der Mitte der Seite.

Das steht links unten.

Das steht ganz unten auf der Seite.

die dritte Zeile von oben

die zweite Zeile des zweiten Abschnitts

im dritten Abschnitt die vierte Zeile von unten

die letzte Zeile, die vorletzte Zeile, die drittletzte Zeile

einige Zeilen weiter oben

ein paar Zeilen tiefer / weiter unten

die nächste Zeile / die Zeile danach

die Zeile davor, die Zeile darunter, die Zeile darüber

der Absatz / Abschnitt, der mit Wolfgang anfängt / abschließt

die linke, rechte, mittlere, obere, untere Spalte

die kursiv gedruckten / fett gedruckten / unterstrichenen Wörter

die Wörter in den Kästchen

die Sätze / der Text im Kasten

 

Der Lehrer fordert zum Lesen / zum Schreiben auf:

Lies zunächst die Überschrift.

Lies bis zum Ende des Abschnitts.

Gisa, lies da weiter, wo Peter aufgehört hat.

Wir lesen reihum. Jeder liest einen Abschnitt.

Gisa, lass bitte deine Nachbarin mit reinschauen.

Nehmt jetzt einen Stift / einen Kugelschreiber und einen Bogen Papier / ein großes Blatt / das Klassenarbeitsheft.

 

Schüleräußerungen:

Kann mir jemand einen Filzstift geben / leihen?

Hat mal jemand ein Blatt für mich?

 

Abschluss der Stunde

 

Wir machen jetzt schon Schluss.

Ihr konnt jetzt eure Sachen wegpacken / einpacken / packen und gehen.

Nach meiner Uhr haben wir noch fünf Minuten.

Die Stunde ist erst in fünf Minuten zu Ende.

Wir haben nicht mehr genug Zeit dafür, es musste gleich lauten / schellen / klingeln.

Es lohnt sich nicht mehr, eine neue Übung anzufangen.

Wir müssen hier Schluss machen, den Rest machen wir morgen.

Das ist die letzte Frage für heute, es wird jeden Moment läuten.

Also gut, soweit / soviel für heute.

So, (ich glaube,) das wärs für heute.

Das reicht für heute. Den Rest machen wir in der nächsten Stunde.

Das ist die Pausenglocke.

Es klingelt / läutet zur Pause. Es schellt.

Einen Moment bitte! Bleibt bitte ale auf euren Plätzen!

Noch etwas / Noch eins, bevor ihr geht: ...

 

 

Soziale Arbeitsformen

 

Gruppenarbeit  

 

Der Lehrer teilt die Gruppen ein:        

Setzt euch bitte in Gruppen zusammen. Stellt dazu je zwei Tische zusammen.

Je fünf / sechs / sieben Schüler bilden eine Gruppe und arbeiten zusammen.

Diese Gruppe ist zu groß / zu klein / groß genug / gerade richtig.

Gisa, du bist übrig geblieben? Dann kommst / gehst du in diese Gruppe. Schließ dich doch dieser Gruppe an.

Verteilt euch so im Raum, dass jede Gruppe in Ruhe abeiten kann.

Jede Gruppe wählt einen Sprecher, der die Ergebnisse der Arbeit im Plenum vorträgt

 ( der vor der Klasse über die Gruppenabeit berichtet).

L: Wir wollen jetzt in Gruppen arbeiten. Teilt euch bitte in Gruppen zu viert auf.

S1: Wir haben einen zu wenig.

S2: Hier ist einer zu viel. Können wir nicht zu fünft arbeiten / eine Gruppe bilden?

L: Warum eigentlich nicht? Ihr bekommt dann eine Frage mehr und die Dreiergruppe eine Frage weniger.

 

Der Lehrer äußert sich  zur Dauer der Gruppenarbeit:

 S1: Wieviel Zeit haben wir?

L: Gut, dass du fragst. Ihr sollt die Fragen in 10 Minuten erarbeiten. (nach 5 Minuten): Habt ihr schon alle mit Frage 3 begonnen?

S2: Wir noch nicht.

L: Welche Gruppe ist noch nicht so weit?

S3: Wir sind noch bei Frage 1.

L: Ihr braucht es nicht so ausführlich zu machen. Versucht, in fünf Minuten fertig zu werden.

S1: Wir sind schon fertig!

L: Dann nehmt euch jede Frage noch einmal vor und überlegt, was euch noch dazu einfällt.

 

Der Lehrer beendet die Gruppenarbeit:

L: So, kommt nun zum Ende. Ich möchte, dass eine Person aus jeder Gruppe die Ergebnisse vorträgt.

S1: Wir sind noch nicht so weit!

L: Na gut. Ich gebe euch noch 5 Minuten. Das gilt auch für die anderen Gruppen. Seht zu, dass  ihr in der Zeit fertig werdet.

 

Partnerarbeit

 

Wir machen jetzt Partnearbeit!

Die Partner wenden sich einander zu und schauen sich an.

Rückt mit den Stühlen etwas herum, damit ihr euch gut sehen könnt.

Setzt euch einander gegenüber.

 

Stillarbeit oder Einzelarbeit

 

Hier arbeitet jeder Schüler für sich, entweder an der gleichen Aufgabe wie alle anderen oder an verschiedenen Aufgaben.

L: Bitte macht jetzt die Aufgabe 3b, und zwar schriftlich in Stillarbeit. Jeder arbeitet für sich. Und bitte, kein Gerede mit dem Nachbarn.

S1: Wieviel Zeit haben wir?

L: 10 Minuten. Danach werden wir die Sätze überprüfen.

S2: Ich verstehe die Augabe nicht.

S3: Das ist doch einfach!

L: Psst. Ruhe bitte! Gisa, erklär Ruth ganz leise, wie die Aufgabe geht.

 

Arbeit im Plenum

 

Ein großer Teil der Arbeit im Unterricht dürfte in der Regel die Arbeit mit der gesamten Klasse, also im Plenum, sein. Deshalb wird hier an einigen Beispielen gezeigt, wie man nach einer Aufgabe, die in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit gemacht worden ist, wieder zur Arbeit mit der ganzen Klasse übergeht.

 

Der Leher leitet wieder zur Arbeit im Plenum über:

Bitte kommt jetzt zum Schluss. Geht wieder auf eure Plätze.

Wir sind jetzt alle so weit, dass wir im Plenum weiterarbeiten können.

Wir müssen hier aufhören, auch wenn noch nicht alle Gruppen fertig sind. Bitte nehmt wieder eure gewohnten Plätze ein.

 

Vorstellen der Arbeit

Bitte stellt nun eure Ergebnisse vor.

Wer trägt die Arbeitsergebnisse von Gruppe 1 vor?

Wer ist Sprecher von Gruppe 1?

Welche Gruppe möchte als erste berichten?

Ich danke den Gruppen für die Arbeit. Wir sind alle gespannt auf das Ergebnis der verschiedenen Gruppen.

 

 

Diskussionsrunde

 

Es empfiehlt  sich, gelegentlich die Tische beiseite zu schieben und sich zu einer Diskussionsrunde zusammenzusetzen. Die Schüler haben alle Blickkontakt miteinander, lernen dabei, sich gegenseitig ausreden zu lassen, und können sich im Gespräch beteiligen, ohne sich immer melden zu müssen und auf einen Aufruf zu warten.

einen Kreis / Halbkreis bilden     

die Tische / Pulte zu einem Rechteck / Quadrat zusammenstellen

Stellt eure Stühle im Kreis auf.

Wir haben jetzt eine Gesprächsrunde, ein richtiges Kreisgespräch. So hat jeder mit jedem Blickkontakt.

Ist der Boden sauber genug? Dann setzen wir uns alle in einem großen Kreis auf den Boden.

 

Inhaltliche Arbeit im Unterricht

 

1 Ausspracheschulung

 

Sprich mir nach! Sprecht mir nach!

Alle!           Zusammen!            Im Chor!

Schaut auf meine Lippen! Beim i sind sie gespreizt, beim ü sind sie rund.

Anlaut: am Anfang des Wortes

Inlaut: im Innern des Wortes

Auslaut: am Ende des Wortes

Denkt an die Grundregel: auslautende Konsonanten werden stimmlos gesprochen:

Wald: d wird als t gesprochen.

Unsere Muttersprache kennt diesen Unterschied nicht. Wir müssen deshalb unser Ohr trainieren. Wir müssen den Kontrast heraushören.

Wir machen jetzt eine Hörübung. Ich spreche immer zwei Wörter vor, und ihr sagt mir, ob sie gleich oder verschieden klingen.

Welche Silbe trägt den Ton / den Hauptton?

Der Akzent liegt auf der Stammsilbe, nicht auf der Endung und nicht auf der Vorsilbe.

Das ist ein Fremdwort. Es hat den französischen Akzent bewahrt.

Am Ende des Satzes lassen wir die Stimme sinken.

Lasst die Stimme fallen.     Ihr müsst die Stimme heben.

L.: Jetzt sprecht mir bitte alle nach: Fischers Fritz fängt frische Fische. (Klassenchor). Das ist ein wahrer Zungenbrecher, auch für Deutsche. Und jetzt jeder einzeln. Ich zeige auf eine oder einen von euch und diejenige / derjenige wiederholt dann den Satz.

S.: Mich nehmen Sie nie dran!

L.: Einer nach dem anderen. Jeder kommt mal dran. Peter beginnt.

 

2 Diktat, Rechtschreibung und Zeichensetzung

 

Der Lehrer leitet ein Diktat ein:

Wir schreiben jetzt ein Diktat. Ich lese euch zuerst den gesamten Text vor. Hört zuerst nur zu und versucht, möglichst viel zu verstehen. Danach lese ich die einzelnen Sätze vor. Auch hierbei sollt ihr nur zuhören. Zum Mitschreiben lese ich dann die Sätze in kurzen Teilen vor.  Ist alles klar? Am Ende lese ich den gesamten Text noch einmal langsam vor. Dann könnt ihr die Stellen nachtragen, bei denen ihr nicht mitgekommen seid.

Rechtschreibung

 

Wie schreibt man dieses Wort?        Wie wird das geschrieben?

Wie schreibt sich dieses Wort?         Wie ist die korrekte Schreibweise?

Diese Wörter schreibt man zusammen / getrennt.

Hier fehlt ein h.   Hier gehört ein h hin.

Beet schreibt man mit zwei e / mit Doppel-e.

Nomina schreibt man groß, alle anderen Wörter klein.

Hinter dem Komma / Semikolon schreibt ihr klein weiter.

Vergesst nicht die Pünktchen auf den Umlauten!

Fehlende Umlautpunkte gelten / zählen als ganze Fehler.

Hier hast du ein Wort ausgelassen.   

 

 Zeichensetzung

 

Am Ende eines Satzes steht immer ein Punkt.  Hier kommt ein Komma hin.

Hier ist ein Komma zu viel. Hier ist das Komma falsch gesetzt.

Nach einem Strichpunkt schreibt man immer klein weiter.

Dieses Wort bitte in Klammern setzen!

Dieser Satz steht in Klammern.

die Interpunktion / die Zeichensetzung

das Satzzeichen

. der Punkt

, das Komma, die Kommas, Kommata

ein Komma setzen

; der Strichpunkt / das Semikolon

: der Doppelpunkt

! das Ausrufezeichen

? das Fragezeichen

-         der Querstrich

-         der Gedankenstrich

-         der Bindestrich

-         der Trennungstrich / das Trennungszeichen

/ der Schrägstrich

der Apostroph

die Klammer

einen Ausdruck in Klammern setzen

( ) runde Klammern

[ ] eckige Klammern

< > spitze Klammern

{ } geschweifte Klammern

die Anführungszeichen

ein Wort in Anführungszeichen setzen

umgangssprachlich: in Gänsefüßchen

 

3 Dialoge und Rollenspiele

 

Der Lehrer organisiert die Gruppenarbeit:

Wir gehen jetzt wie folgt vor. Wir bilden Dreiergruppen. Diese Gruppen setzen sich zusammen und schreiben einen eigenen Dialog. Versucht erst einmal, alte Dialoge abzuwandeln.

Ich gehe von Gruppe zu Gruppe und berate euch. Wenn ihr ein neues Wort braucht, fragt mich oder schlagt es im Wörterbuch nach.

Könnt ihr auch einen Titel für euer Stück finden?

Zeigt mir euren Text, damit ich ihn korrigieren kann. Erst dann übt ihr ihn ein.

Später könnt ihr euer Stück vor der Klasse spielen.

4 Hörverstehen und Leseverstehen

Habt ihr die Hauptsache verstanden? Habt ihr den Text in den Grundzügen verstanden? Habt ihre alle Details mitgekriegt?

An welcher Stelle habt ihr Einzelheiten nicht verstanden?

Wer ist beteiligt? Um wen geht es?

Um was geht es? Worum geht es? Wovon handelt der Text?

Wo ist etwas passiert?

Wann ist es geschehen?

Wie ist es passiert? Wie hat es sich zugetragen? Wie haben die Personen reagiert?

Warum ist das geschehen? Warum haben die Personen das getan / so gehandelt?

 

 

 

 Der Lehrer spielt einen Text von der Kassette / CD vor:

Gleich hört ihr einen Text über Fußball in Deutschland. Was wisst ihr über Fußball? Schreibt alle Wörter auf, die euch zu dem Thema einfallen. Wenn ihr den Text hört, hakt ihr alle Wörter ab, die auch im Text vorkommen.

Ich spiele euch einen Text vor. Dann halte ich das Band an, und ihr ergänzt das Wort oder die Wörter, die jetzt folgen könnten.

Ich habe heute morgen die deutschen Sieben-Uhr-Nachrichten im Radio aufgenommen. Hört jetzt zu und schreibt alle Eigennamen auf, die darin vorkommen: Personen, Länder­- und Städtenamen. - Jetzt spiele ich die Nachrichten noch einmal vor. Überprüft eure Liste, achtet auf die Reihenfolge. Wenn ein Name mehrmals vorkommt, macht Striche hinter dem Namen.

Ich habe eine Radiosendung aufgenommen. Dazu gibt es ein Arbeitsblatt mit Wörtern und kurzen Sätzen. Lest zuerst das Arbeitsblatt durch. Dann hört ihr euch zweimal die Sendung an. Ihr müsst nun alle die Wörter und Sätze ausstreichen, die in der Sendung nicht vorkommen.

Ich spiele euch einen Text im normalen Sprechtempo zweimal vor.

Während des Hörens dürft ihr euch Notizen machen. Danach müsst ihr den kompletten Text erstellen / rekonstruieren. Dabei könnt ihr in Dreiergruppen zusammenarbeiten. Auf Wunsch könnt ihr ein Blatt bekommen, auf dem alle Verben / Nomen / Adjektive in der richtigen Reihenfolge aufgelistet sind.

 

Der Lehrer liest einen Text vor / erzählt eine Geschichte:

Ich lese euch einen Text vor. Aber ich stelle mich mit dem Rücken zu euch. Hört genau hin.

Ich spreche euch jetzt unvollständige Sätze vor. Am Ende fehlt etwas. Ihr hört mit. Ihr denkt mit und denkt voraus: Ihr beendet die Sätze im Kopf.

Wir stellen uns im Kreis auf. Ich erzähle euch etwas. Dann stoppe ich irgendwo. Ich werfe jemandem einen Ball zu. Der fängt den Ball und ergänzt das Wort oder beendet für mich den Satz.

Ich werde euch jetzt eine kleine Geschichte erzählen. Hört gut zu. Versucht euch an

wichtige Wörter, an Schlüsselwörter zu erinnern. Ich mache nach jedem Abschnitt eine Pause, und ihr nennt dann die wichtigen Wörter, die ihr euch gemerkt habt. Aber nur Wörter, die wesentlich für den Inhalt sind und die uns helfen, die Geschichte zu

behalten! Die schreibe ich dann an die Tafel. Später helfen uns diese Wörter, die ganze Geschichte zu rekonstruieren.

Wir wollen jetzt die Geschichte abschnittsweise nacherzählen. Die Wörter an der Tafel helfen uns dabei. Wer macht den Anfang?

Wer kann die Geschichte in wenigen Sätzen zusammenfassen?

 

Als Partnerübung:

Wir machen jetzt eine Partnerübung. Ihr lest den Text mit verteilten Rollen. Das machen wir so: Wir schauen auf den Text und merken uns den Text. Dann schauen wir auf. Wir schauen unseren Partner an und sprechen den Text.

 

Kommandierspiele als Hörverstehensübung: der Lehrer gibt einzelnen Schülern Befehle, die sie ausführen müssen. Meist müssen sie sich dabei viel in der Klasse bewegen. Später dürfen die Schüler ihre Mitschüler und auch den Lehrer herumkommandieren.

 

Als Einzelübung:

Peter, komm nach vorn.

Geh ans Fenster.

Setz dich auf die Fensterbank.

Schau dich um, erst nach rechts, dann nach links.

Spring wieder auf den Boden.

Halte dir mit beiden Händen die Augen zu.

Komm vorsichtig zu mir ...

 

Als Klassenübung:

Steht auf.

Schiebt euren Stuhl unter den Tisch.

Tretet einen Schritt zurück.

Zieht den Stuhl an euch heran.

Dreht den Stuhl um.

Setzt den linken Fuß auf den Stuhl ...

 

5 Grammatik

konjugieren, deklinieren

die richtige / passende Form einsetzen

den Plural / den Singular von ... bilden

einen Text ins Präsens / ins Passiv / in die Vergangenheit setzen

Lücken in einem Lückentext ausfüllen

Wörter einsetzen oder einfügen

Sätze kombinieren oder neu zusammenstellen

Sätze ergänzen / erweitern / vervollständigen

Sätze umformen

Sätze nach einem vorgegebenen Muster bilden

Formen miteinander vergleichen

die Wahl einer bestimmten Form begründen

die Entscheidung für eine bestimmte Form begründen

überlegen und begründen, warum eine Form nicht paßt

 

 

 

Der Lehrer stellt einige Aufgaben:

Schreibe die Präsensformen heraus und sortiere sie.

Fällt euch irgend etwas an diesen Formen auf?

Ist ein Prinzip oder eine Regel erkennbar, nach denen diese Formen gebildet werden?

Wie lassen sich diese Formen sinnvoll einteilen / gruppieren?

Für wen steht im Text das Personalpronomen er"?

Auf welches Wort im Satz bezieht sich das Relativpronomen den"?

Worauf bezieht sich ...?

Legt eine Tabelle an und tragt die verschiedenen Formen ein.

Wie lautet / heißt das dazugehörige Verb?

Zu welcher Wortart gehört dieses Wort? Welche Wortart ist das?

 

Können Sie die Regel benennen, die hier anzuwenden ist?

nach der hier zu verfahren ist?

die hier in Frage kommt?

 

Syntax

Wohin gehört dieses Wort?

An welche Stelle im Satz gehört dieses Wort?

Das Verb rückt an den Anfang.

gehört  an die zweite Stelle.

kommt an das Ende.

Das Adjektiv ist vorangestellt / nachgestellt.

Das Adjektiv steht vor dem Hauptwort / tritt vor das Hauptwort.

Welches Wort muss jetzt folgen? Welches Wort kommt jetzt?

 

Dem Satz geht voraus ...

Dem Satz folgt ...

Der Satz wird eingeleitet mit ...

Der Satz endet mit ...

 

Graphische Hervorhebungen

Erklärungen erscheinen in eurer Grammatik in Großbuchstaben.

in Druckschrift

in fetter Schrift

in Kursivschrift

umrandet / in einem Kasten

in Farbe

in rot/blau/ gelb

mit Farbe unterlegt

Ein Wort, einen Ausdruck, einen Satz markieren:

V abhaken

X ankreuzen

umranden / einen Rand herumzeichnen

(einkreisen) / einen Kreis herumzeichnen

durchstreichen

(rot/blau/grün) unterstreichen

 

 

6 Übersetzung

 

Übersetzung in die Fremdsprache (Hin-Ubersetzung)

Übersetzung in die Muttersprache (Her-Ubersetzung)

aus dem Deutschen ins Englische übersetzen

von einer Sprache in die andere übersetzen

einen Text in eine andere Sprache übertragen

 

Übersetzungskorrekturen

Das ist zu frei übersetzt.

Das ist ungenau und missverständlich.

Kannst du es noch anders ausdrücken / sagen / übersetzen?

Versuch es erstmal Wort für Wort.

Was könnte der Autor damit wohl gemeint haben?

Das ist sinngemäß richtig übersetzt, aber gewöhnlich drückt man sich so nicht aus.

Ein Wörtchen fehlt noch, das sollten wir noch übersetzen.

 

Das ist zu wörtlich übersetzt.

sehr ungeschickt

Das ist zu nah am Original.

Du klebst zu sehr am Wort.

Das klingt eben wie übersetzt. Wir würden uns doch normalerweise so nicht ausdrücken.

Diese Redewendung ist so nicht direkt übersetzbar.

Du hast den Sinn verdreht.

Die Stelle ist falsch / sinnentstellend übersetzt.

Ausgezeichnet! Eine elegante Übersetzung.

 

7 Geschichten

eine Geschichte nacherzählen / weitererzählen / zu Ende erzählen

sich eine Fortsetzung / ein Ende ausdenken / spekulieren, wie die Geschichte wohl weitergeht / etwas aus der Sicht / der Perspektive / dem Blickwinkel einer Person erzählen

 Übung

Hier habe ich eine Geschichte in einzelne Sätze zerschnitten. Die Sätze, die ihr hier auf der Folie seht, sind durcheinandergeraten. In der richtigen Reihenfolge ergeben sie eine kleine Geschichte.

Wer glaubt, den ersten Satz gefunden zu haben? Ist das wirklich der erste Satz? Können wir uns nicht auch einen anderen Anfang denken? Wer versucht es mit dem nächsten Satz? Jetzt bleiben nicht mehr viele Sätze übrig. Zum Schluss wird es immer leichter.

 

8 Wortschatz, Stil

 

Wortbedeutungen

Bedeutungsschattierungen  (Bedeutungsnuancen)

Grundbedeutung / eigentliche Bedeutung / übertragene Bedeutung

Feuer" wird hier übertragen gebraucht.

in übertragener Bedeutung /  im übertragenen Sinn

Der Ausdruck ist  eindeutig / zweideutig / doppeldeutig / mehrdeutig.

Ein Wort hat meist mehrere Bedeutungen, die vom Kontext abhängen.

In diesem Zusammenhang bedeutet es ...

Das Wort         bezeichnet ...

                        beinhaltet...

                       drückt Zerbrechlichkeit" aus.

                        suggeriert (die Vorstellung von) Zerbrechlichkeit.

Apfelsine" und Orange" sind bedeutungsgleich / synonym.

Das Gegenteil von lang" ist kurz".

Das Gegensatzwort zu klug" ist dumm".

Womit assoziiert man (gewöhnlich) das Wort ... ?

Woran denkt man (gewöhnlich) bei dem Wort Pfadfinder"?

Wenn euch ein Wort nicht einfällt, versucht, es zu umschreiben.

Wer findet einen Beispielsatz, aus dem die Bedeutung des Wortes hervorgeht / klar wird?

Sag es mit anderen Worten.

Sag es mit eigenen Worten.

 

Herkunft der Wörter

Fremdwort, Lehnwort

Das Wort kommt ursprünglich aus dem Lateinischen.

                ist dem Griechischen entlehnt.

                ist vom Französischen ins Deutsche übernommen worden.

                ist eine Neubildung aus dem Amerikanischen.

                ist schon völlig eingedeutscht.

                ist der deutschen Aussprache angeglichen.

               geht auf eine indogermanische Wurzel zurück.

               hat einen großen / erheblichen Bedeutungswandel durchgemacht.

Wie heißt das englische Wort, das mit dem deutschen Wort Bein" verwandt ist?

Fremdwörter sind Glückssache", sagen die Deutschen, weil sie oft falsch gebraucht werden.

Stilistische Bewertung

  ein Klischee

eine ziemlich abgedroschene Redensart

ein Modewort

ein Dialektwort

ein Kosewort

ein Schimpfwort, Kraftwort, Kraftausdruck

Dieser Ausdruck ist ungenau.

                               abstrakt.

                               umgangssprachlich.

                               ein Fachausdruck / ein Fachterminus.

                               gekünstelt.

                                banal.

                                aus dem Zusammenhang gerissen.

Dies ist eine (äußerst) derbe Ausdrucksweise.

                      vulgäre

                      obszöne

Das Wort             ist veraltet.

                            ist heute nicht mehr üblich.

                            gehört nicht der Gegenwartssprache an.

                             ist in dieser Bedeutung ungebräuchlich / nicht mehr gebräuchlich.

                             wird nur noch selten gebraucht.

Das ist etwas salopp ausgedrückt.

Dies ist gehobener / literarischer Stil.

Die Sprache ist (sehr) feierlich.

                        überfrachtet.

                         journalistisch.

                         etwas reißerisch.

                         sehr gewählt / literarisch.

                         poetisch / dichterisch.

 

Zuordnung zu Bereichen, Fachsprachen

Der Autor verwendet einen     Spezialwortschatz.

                                               politischen    Wortschatz.

                                               technischen

                                                beschränkten

                                                einfachen

 

Die Begriffe stammen aus     der Umgangssprache.

                                           der Politik.

                                           der Wirtschaft.

                                           der Jahrhundertwende.

                                           dem 18. Jahrhundert.

 

Der Ausdruck ist ein gutes Beispiel   für den norddeutschen Dialekt.

                                                        für den wissenschaftlichen Wortschatz des

                                                       Autors.

Der Ausdruck gehört der Bildungssprache an.

Das Wort Aufmacher" stammt    aus dem Zeitungswesen.

                                                   aus dem journalistischen Bereich.

 

 

9 Textarbeit mit Fortgeschrittenen

Prosa

Text

Die Autorin des Textes ist Christa Wolf.

Der Text wurde 1989 veröffentlicht / ist 1989 erschienen.

Dieser Text stammt aus einem Artikel, der im September im Spiegel" veröffentlicht

wurde / erschien.

Der Text hat / trägt die Überschrift Wohin treibt die Bundesrepublik?".

Dieser Text ist ein Auszug aus Ingeborg Bachmanns Malina".

Gliederung

Die Gliederung des Textes ist übersichtlich.

Der Text kann in vier Teile eingeteilt werden.

Der Text besteht aus vier Abschnitten.

Den ersten Teil bildet die Einleitung.

Der Text ist in 10 Kapitel unterteilt.

Diese Stelle dient als Überleitung zum Hauptteil / Schlussteil.

Das sechste und siebte Kapitel bilden den Hauptteil.

Inhalt

Der Text richtet sich (vor allem) an junge Leute.

 Die Zielgruppe der Autorin ist die junge Generation.

 Der Autor wendet sich an ein intellektuelles Publikum.

Der Text behandelt ein historisches  Thema.

hochaktuelles

zentrales

vernachlässigtes

häufig / noch wenig erörtertes

                                   heikles

                                   banales

                                   originelles

Der Text handelt von der Lage der Frauen.

In diesem Abschnitt wird ein aktuelles Thema erörtert.

In diesem Buch ist die Rede von ...

Sie betrachtet das Problem von verschiedenen Standpunkten aus.

Der Autor vermittelt ein bestimmtes Bild der Zeit.

Die Handlung spielt / ereignet sich im alten Griechenland.

Das Geschehen spielt sich in Athen ab.

Der Ort / Schauplatz der Handlung ist Athen.

Der Verlauf der Handlung ist gradlinig / kompliziert.

Die Handlung schreitet nur langsam voran.

Der Höhepunkt der Handlung ist ...

Die verschiedenen Handlungsstränge werden gleichzeitig entwickelt.

Es gibt mehrere Nebenhandlungen.

Die Spannung entsteht durch den Konflikt der Hauptfigur mit den Nebenfiguren.

Atmosphäre

Die Atmosphäre ist düster und melancholisch.

                          traurig.

                         fröhlich.

                         sentimental.

                         heiter.

                         unheilvoll.

Die Situation ist paradox.

exemplarisch.

tragisch.

absurd.

brisant.

komisch.

Erzählhaltung

Die Erzählhaltung ist auktorial. Die Erzählperspektive ist personal. Wir haben hier einen Ich-Erzähler.

Erzählt wird aus der Sicht  des Autors.

                                          der Perspektive der Helden.

der handelnden Personen.

einer beobachtenden Figur.

                                         der Hauptfigur.

Die Erzählperspektive wechselt von der Hauptfigur zu den Nebenfiguren. Die Autorin benutzt den inneren Monolog, um die Gefühle der Hauptfigur zu verdeutlichen.

Leitfragen der Textanalyse

 Kann jemand dieses Kapitel inhaltlich zusammenfassen?

Wie hat der Text auf Sie gewirkt? Welchen Eindruck hat die Lektüre bei Ihnen hinterlassen?

In welchem Verhältnis stehen die Hauptfiguren zueinander? Was kennzeichnet das Verhältnis der Nebenfiguren?

Welche sprachlichen Mittel benutzt die Autorin, um die Problematik zu verdeutlichen? Warum benutzt sie an dieser Stelle eine Metapher? Deuten Sie diese Metapher mit Blick auf die folgenden Kapitel.

Lässt die grammatikalische Struktur dieses Abschnitts Rückschlüsse auf die inhaltliche Problematik zu?

Amanda, lesen Sie bitte laut den 4. Abschnitt vor. Beim Zuhören behalten wir folgende Fragestellung im Kopf ...

Interpretieren / analysieren Sie bitte die Aussage des Helden.

Analysieren Sie die Kurzgeschichte unter folgendem Gesichtspunkt hinsichtlich ihrer Form: ...

Vergleichen Sie den Roman mit anderen Romanen des 19. Jahrhunderts. Was fällt auf? Wodurch unterscheidet er sich?

Ist der vorliegende Roman typisch für die Autorin? Wer kann etwas über die Situation der Schriftstellerin im 19. Jahrhundert sagen? Kennt jemand die politischen Verhältnisse dieser Zeit? Halten Sie eine politische Motivation für eher wahrscheinlich oder unwahrscheinlich?

Lyrik

In diesem Gedicht verarbeitet der Dichter die Beziehung zu seinem Vater.

Die Dichterin beschreibt ihre Empfindungen / Gedanken / Ängste / Ressentiments /

Sehnsüchte.

Gliederung

Das Gedicht umfasst sechs Strophen.

Jede Strophe hat drei / vier / fünf Zeilen.

Die Strophen sind dreizeilig / vierzeilig / fünfzeilig.

Die Strophen bestehen aus Zweizeilern.

Alle Strophen haben dieselbe Struktur.

Das Gedicht hat keine einheitliche Struktur.

Auf jede Strophe folgt ein Refrain.

Die Interpunktion  ist auffällig. Das Fehlen jeglicher Interpunktion.

In diesem Gedicht gibt es auffällig viele Alliterationen.

Es gibt zwei unterschiedliche Versmaße. Die Verse sind verschieden / gleich lang. Die Verse 1-4 bestehen aus 8 Silben.

Der Rhythmus ist abgehackt / monoton / gleichmäßig / leicht fließend. Jeder Vers beginnt mit einem einsilbigen Wort. Der Ton / der Akzent liegt auf der zweiten Silbe.

Der Reim ist regelmäßig / unregelmäßig.

Das Reimschema ist: a a b b.

Der Klang der aufeinanderfolgenden Vokale hat einen lautmalerischen Effekt.

Hier benutzt der Dichter das Mittel der Lautmalerei / Lautnachahmung.

Drama

 

Gattung

Der Autor / Dramatiker / Bühnenautor verfasste dieses Stück um die Jahrhundertwende.

Das Stück ist eine Komödie / Tragödie / Farce / Tragikomödie.

Der Autor bezeichnet sein Stück als Lustspiel / Trauerspiel.

Gliederung

Es besteht aus fünf Akten.

Der erste Akt besteht aus drei Szenen / Aufzügen.

Die erste Szene beginnt mit einem Monolog / Selbstgespräch.

                                     einem Dialog / Zwiegespräch.

Auf die Rede der Hauptperson folgt eine Gegenrede / Replik.

Inhalt

Die Handlung ist unwahrscheinlich / konstruiert / realistisch.

Das Ende ist tragisch / glücklich / offen.

Der Held   beherrscht die Szene.

 Die Heldin             das Bühnengeschehen.

Er versucht, den Konflikt zu lösen.

 Sie spiegelt die Meinung des Autors (wider).

Schauspiel

Die Szenenanweisungen sind sehr ausführlich.

 Regieanweisungen             vielfältig, spärlich.

Die Kulisse  ist auf den Inhalt des Stücks abgestimmt.

 Das Bühnenbild verdeutlicht das Anliegen des Autors.

 

Zeitungstexte

die Massenmedien:

die Zeitschrift, -en, der Rundfunk / das Radio, das Fernsehen

die Zeitung, -en

regionale / überregionale Zeitungen.

die Tageszeitung / das Lokalblatt / die Wochenzeitung / das Nachrichtenmagazin.

abschätzig für bestimmte Zeitungen:

das Revolverblatt, Hetzblatt, Käseblatt

 die Boulevardpresse / Regenbogenpresse / Sensationspresse

Zeitungen berichten über tagespolitische, wirtschaftliche, kulturelle und sportliche Ereignisse.

Auf der Titelseite erscheinen die wichtigsten Nachrichten.

                           stehen die Schlagzeilen.

Die Seiten sind in Spalten aufgeteilt.

Welche Ereignisse machen Schlagzeile?

Welche Ereignisse erscheinen in Balkenüberschriften?

Wie lautet die Hauptschlagzeile ?

Welche Geschichte wurde als Aufmacher gewählt?

Die Berichterstattung ist objektiv / zuverlässig.

                                    parteilich / tendenziös.

                                    sensationslüstern.

                                    nüchtern / sachlich.

Viele Beiträge werden von den Presseagenturen übernommen. Kommentare und Leitartikel werden von Redakteuren verfasst.

Die Chefredakteurin kommentiert das politische Geschehen. Der Chefredakteur schreibt einen Kommentar zur politischen Lage.

Experten schreiben Hintergrundberichte zu aktuellen Themen. Korrespondenten berichten aus aller Welt.

Weitere Rubriken enthalten / bringen Beiträge zur Mode, zu Gesundheitsfragen, Buchbesprechungen, Filmkritiken, Leserbriefe usw.

Die Wochenendausgaben der Tageszeitungen enthalten in der Regel eine Beilage.

Hier werden Themen ausführlicher dargestellt, Ereignisse tiefergehend analysiert.

Oft gibt es darin auch eine Seite mit humoristischen Texten und Rätseln.

 

10 Diskutieren und Argumentieren

 

Das Diskutieren ist die demokratische Kunst, und zugleich eine, in der man nie auslernt. Der Lehrer sollte darauf achten, zugleich mit den Redemitteln auch ein tolerantes Diskussions­verhalten einzuüben, z.B. sich gegenseitig ausreden zu lassen und andere Meinungen zu respektieren.

Eine Meinung erfragen, zur Stellungnahme auffordern, das Wort erteilen

Was halten Sie davon?

Wie stehen Sie dazu?

Wie sehen Sie das?

Wie ist Ihre Meinung dazu?

Ich möchte gern wissen, wie ihr darüber denkt.

Könnte das mal jemand kommentieren?

Wie würden Sie sich dazu äußern?

Können Sie das näher erläutern?

Ich würde gern Ihren Kommentar / Ihre Erklärung dazu hören.

Darf ich Sie um eine Stellungnahme / Meinungsäußerung bitten?

Gisa, würdest du mir zustimmen, wenn ich behaupte, ...?

Gisa schaut sehr skeptisch. Denkst du anders darüber?

Das Wort ergreifen, unterbrechen

Darf ich dazu noch etwas / was sagen?

Darf ich auch mal was sagen?

Darf ich zu diesem Punkt kurz Stellung nehmen?

Darf ich dem noch etwas hinzufügen?

Moment mal!

(Einen) Augenblick mal!

Entschuldigung, wenn ich unterbreche, aber ...

Entschuldigen Sie die Unterbrechung, aber ...

Darf ich hier mal unterbrechen?

Wenn ich direkt dazu etwas sagen dürfte: ...

Ich würde gerne etwas darauf erwidern.

Das Wort behalten

Darf ich mal ausreden?

Darf ich diesen Satz noch zu Ende bringen?

Ich bin noch nicht fertig.

Hören Sie doch bitte erst noch mal zu.

Ich würde das gerne noch abschließen.

Abschließend möchte ich noch sagen, ...

 

Seine Meinung sagen, das Problem erkennen und benennen, etwas klarstellen

Meiner Meinung nach ...

Wenn Sie mich fragen, ...

Ich persönlich bin der Überzeugung, ...

Was ich sagen will / wollte, ist folgendes: ...

Die Frage ist doch die: ...

Hier stellt sich doch die Frage, ...

Viel wichtiger scheint mir die Frage zu sein, ...

Eigentlich ist es doch so: ...

Hier geht es doch (eigentlich) darum, dass ...

... und genau darum geht es hier.

Das (eigentliche) Problem besteht doch darin, dass ...

Eins möchte ich klar herausstellen: ...

Verständnisfragen, Missverständnisse aufklären, sich vergewissern

Können Sie mir folgen?

Könnten Sie mir bis dahin / so weit folgen?

Haben Sie das bis dahin / so weit verstanden?

Was verstehen Sie unter privilegiert?

Was heißt hier privilegiert?

Wie haben Sie das gemeint?

Was wollen Sie damit sagen?

Es ist mir nicht ganz klar, was Sie meinen, wenn Sie sagen: ...

Was genau meinen Sie, wenn Sie sagen: ...?

Wenn ich Sie recht verstanden habe, ...

Was sagten Sie (noch mal)?

Was Sie zuletzt gesagt haben, habe ich leider nicht verstanden. Könnten Sie das  vielleicht (noch einmal) wiederholen?

Sie wollen doch nicht (etwa) sagen, dass ... ?

 Wollen Sie damit (etwa) sagen, dass ...?

 Heißt das (etwa), dass ...?

Zustimmen

Das stimmt.

Da stimmen wir wohl alle gern zu.

Darin stimmen wir wohl alle überein.

Da sind wir wohl alle einer Meinung.

Genau das muss hier gesagt werden.

Genau das hätte ich auch gesagt / denke ich auch.

Genauso sehe ich das auch.

Derselben Meinung bin auch ich.

Ich schließe mich der Meinung an.

Das scheint mir sehr vernünftig.

Ich teile Ihren Pessimismus in diesem Punkt.

Ich glaube, das akzeptieren wir alle.

Ich finde dieses Argument wichtig / bedenkenswert / entscheidend / überzeugend / ausschlaggebend / zutreffend / sympathisch.

Besonders höflich widersprechen, etwas anzweifeln, Zweifel und Bedenken anmelden

Gut. Allerdings glaube ich, ...

Das mag (durchaus) sein. Allerdings ...

Sehr richtig. Dennoch glaube ich, dass ...

So kann man die Dinge auch sehen. Andererseits ...

Bis zu einem gewissen Grade gebe ich Ihnen recht. Aber müssen Sie nicht auch

zugeben, dass ...?

Ich sehe  wohl, worauf Sie hinauswollen, aber ist es nicht so, dass ...?

Im großen und ganzen / im Prinzip denke ich so wie Sie. Nur möchte ich darauf

aufmerksam machen, dass ...

Ist es nicht eher so, dass ... ?

Es ist doch offenbar so, dass ...

Es ist (höchst) zweifelhaft, ob ...

                   unsicher, fraglich, ungewiss, unwahrscheinlich, dass ...

problematisch,

anfechtbar

Wir lassen dahingestellt, ob  ...

 Man muss skeptisch sein, ob ...

 Man kann kaum sagen, inwieweit ...

 Man kann kaum annehmen, dass ...

 

Energisch widersprechen

 Das meinen Sie doch nicht im Ernst!

Da bin ich aber ganz anderer Meinung.

Das kann ich so nicht stehen / gelten lassen.

 Ich bin nicht davon überzeugt, dass ...

 Man muss doch sehr in Frage stellen, ob ...

 Es ist viel eher so, dass ...

Selbst wenn dem so wäre, ...

Sie wollen doch nicht abstreiten, dass ...

Das ist doch etwas ganz anderes, das gehört doch nicht hierhin.

Das ist doch widersprüchlich.

Energisch widersprechen und dabei grobe Unhöflichkeit in Kauf  nehmen:

Das ist unsinnig / töricht / lächerlich.

 Das ist doch Unsinn / Unfug / Quatsch / Humbug / Schwindel / dummes Zeug.

Sich verteidigen, etwas richtigstellen

Ich habe ja nur gesagt, dass ...

Ich sage ja nur, dass ...

So habe ich das nicht gesagt.

So habe ich das nicht gemeint.

Ich habe etwas ganz anderes gemeint.

Was ich eigentlich sagen wollte, ist: ...

Darf ich das noch einmal anders / neu formulieren?

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch.

Um Begründung bitten

Könnten Sie das näher begründen?

Könnten Sie das nicht noch etwas weiter ausführen?

Können Sie Ihre Behauptung auch beweisen?

Gibt es dafür Beweise?

Können Sie auf Textstellen verweisen, die Ihre Behauptung stützen?

Können Sie das auch mit Beispielen belegen / untermauern / illustrieren?

Argumentieren

Erörtern wir das Für und Wider dieser Frage!

Wer ergreift Partei für den Autor?

Wer identifiziert sich mit ... ?

Wer sympathisiert mit... ?

Wer stellt sich auf die Seite des/der ... ?

Wer verurteilt den Verfasser?

Können wir sein Verhalten billigen oder müssen wir es missbilligen?

Einerseits ... , andererseits ...

Für dieses Argument / dafür spricht, dass ...

Gegen dieses Argument / dagegen spricht, dass ...

Aus der Sicht der Konservativen stellt sich das Problem anders dar.

Vom Standpunkt der Liberalen aus ergibt sich, dass ...

Der Autor behauptet, ...

schränkt seine Behauptung ein.

               widerlegt die Ansicht, dass ...

erhebt Einwände gegen die Kritik.

               rechtfertigt seine Ansicht.

Er stellt eine gewagte Hypothese auf. Der Autor zieht einen interessanten Schluss. Er folgert, dass die Kritik gerechtfertigt ist. Er bringt / nennt auch Gegenargumente.

Bagatellisieren oder übertreiben

Da übertreiben Sie aber gewaltig!

Da werden Kleinigkeiten aufgebauscht.

Ich will nichts beschönigen. Den Vorfall / das Problem sollte man nicht bagatellisieren.

Das kann man doch gar nicht miteinander vergleichen. Der Vergleich hinkt.

Das ist keine faire Argumentation

unfair argumentiert.

Wiederaufgreifen, Fortführen

Ich möchte einen Punkt, der vorher schon erwähnt wurde, wiederaufgreifen.

Um auf das zurückzukommen, was Gisa schon erwähnte, ...

Ich möchte an Gisas Argument anschließen.

Ich verweise noch einmal auf Gisas Argument.

Ich möchte noch einen weiteren Punkt aufgreifen / anfügen.

Da wäre auch noch zu berücksichtigen, dass ...

Ich möchte noch ein neues Thema anschneiden.

11 Aufsatz

Aufsatzthema

Aufsatzüberschrift, Aufsatztitel, Untertitel

Schmierblätter, Notizpapier, Arbeitsbögen

Bitte rechts einen breiten Rand für meine Korrekturen lassen.

Ich schreibe meine Korrekturen an den Rand.

Bitte nicht über den Rand schreiben.

Bitte links einen schmalen Rand zum Abheften / zum Lochen der Arbeitsbögen lassen.

Drei Themen stehen zur Auswahl.

Ihr habt drei Themen zur Auswahl.

Jede Gruppe bereitet ein Aufsatzthema vor. Macht euch Notizen, schreibt in Stichworten alles auf, was euch zu dem Thema einfällt.

Überlegt euch selbst eine genaue Überschrift.

Denkt euch zu dem Thema einen Titel, vielleicht auch einen Untertitel aus.

Ideen sammeln / ordnen

sich eine Gliederung überlegen

ein Konzept erarbeiten

den Aufsatz konzipieren

den Stoff einteilen / unterteilen

für einen klaren Aufbau sorgen

zum Schluss überleiten

Der Aufsatz besteht aus einer Einleitung, dem Hauptteil und dem Schluss.

Diese drei Abschnitte bilden den Hauptteil.

Hier werden die Hauptgedanken entwickelt.

Dieser Abschnitt dient als Überleitung.

Der Schluss bringt / enthält eine Zusammenfassung der Hauptargumente.

Sl: Wieviel Zeit haben wir?

L: Zwei Stunden. Nutzt die erste halbe Stunde, um ein Konzept zu erarbeiten. Dafür habt ihr das Schmierpapier. Es lohnt sich, erst in Ruhe nachzudenken, bevor ihr ins Reine schreibt.

S2: Wie viele Seiten sollen wir schreiben? L: Zwischen drei und fünf Seiten. Das genügt. Es kommt auch auf die Handschrift an. Bei einer sehr kleinen Schrift können sogar zwei Seiten vollkommen ausreichen.

 

12 Hausaufgaben

In Deutschland gibt es überwiegend die Vormittagsschule, während die Ganztagsschule eher zur Ausnahme gehört. Daher spielen die Hausarbeiten hier eine größere Rolle. Die Kontrolle der Hausaufgaben findet in der Regel im Unterricht statt. Manchmal nimmt sie der Lehrer zum Korrigieren mit nach Hause. Arbeitsanweisungen zu den Hausaufgaben, Ratschläge und Hilfen gehören somit zu den regelmäßigen Aufgaben der Lehrer in fast jeder Unter­richtsstunde. Manche Lehrer oder auch Eltern verlangen, dass die Schüler ein besonderes Aufgabenheft führen, in das sie die Hausaufgaben eintragen. Viele Eltern helfen ihren Kin­dern bei den Hausaufgaben.

Ich gebe euch jetzt die Hausaufgabe für morgen.

 Ihr habt folgendes auf, notiert euch bitte: ...

Ich gebe euch folgendes auf: ...

Eure Hausaufgabe ist wie folgt: ...

Als Hausarbeit für morgen bitte den Text abschreiben.

die Geschichte zu Ende schreiben.

die Übungen 3 und 4 auf Seite 20 machen.

                      zwölf weitere Sätze nach demselben Muster bilden.

Zu Hause macht ihr bitte die angefangene Übung zu Ende.

Die übrigen Sätze / den Rest macht ihr als Hausaufgabe.

Für morgen gibt es keine schriftliche Hausaufgabe. Ihr braucht bloß eure Vokabeln zu lernen, aber tut das bitte gründlich, ich werde sie morgen abfragen.

Ihr lernt bitte zu Hause den Text auswendig, so dass ihr ihn fehlerfrei vortragen könnt.

Bitte bereitet den Text zu Hause nach: Schreibt mindestens 5 Fragen auf, die wir heute zum Text gestellt haben, und beantwortet sie kurz.

Für die nächste Stunde bereitet bitte den neuen Text / den nächsten Abschnitt / ... vor.

Als Hausaufgabe stehen euch drei Themen zur Wahl, von denen eines zu bearbeiten ist.

Habt ihr die Aufgabenstellung verstanden? Ist allen klar, was ich meine? Sind / gibt es noch Fragen?

Einige Vorschläge zu speziellen Hausaufgaben-Situationen:

Es wäre schön, wenn ihr euch zu Hause in Gruppen treffen könntet, um das Spiel einzuüben.

Alfred und Susanne brauchen für morgen ausnahmsweise keine Hausaufgaben zu machen. Ihre Mitarbeit war heute so toll, dass ich mir ganz sicher bin, dass sie den Stoff schon beherrschen.

Anne fehlt ja heute. Felix, du wohnst doch in derselben Straße wie sie: könntest du ihr bitte die Hausaufgaben mitnehmen?

Wenn ihr merkt, dass ihr die neue Grammatik doch noch nicht ganz verstanden habt, ruft euch doch gegenseitig an und helft euch bei den Hausaufgaben.

Wie Schüler nach Hausaufgaben fragen / Was Schüler sagen, wenn sie die Hausaufgaben nicht haben:

Was haben wir denn für morgen auf?

 

Entschuldigung, ich habe meine Hausautgaben (glatt) vergessen.

                          ich habe meine Hausaufgaben zu Hause gelassen.

                          ich konnte meine Hausaufgaben leider nicht machen.

                          ich wusste nicht, dass Sie uns was aufgegeben haben.

                          ich habe das letzte Mal gefehlt.

-

 

S: Können Sie uns heute (ausnahmsweise) die Hausaufgaben erlassen? Wir

schreiben morgen eine Mathearbeit.

 

L: Also gut. Ich werde euch die Hausarbeit für die übernächste Stunde aufgeben.

 

S: Wir haben schon so viel für Französisch auf. Können  Sie uns nicht etwas weniger aufgeben?

 

L: Hab' ich euch denn so viel aufgegeben? Ihr braucht doch nur die neuen Vokabeln zu lernen.

 

S: Wir schaffen das nicht. Dazu brauchen wir fast eine Stunde. 

 

L: Also gut, für morgen braucht ihr nur die Hälfte der neuen Vokabeln zu lernen.

S: Ist in Ordnung. Vielen Dank, Frau Thomas.

 

 

L: Haben alle ihre Hausaufgaben? 

 

S: Ich nicht.  

 

L: Warum nicht?  

 

S: Ich hab' mein Heft vergessen.  

 

L: Aha. Diesmal drücke ich ein Auge zu, aber ich möchte deine Hausaufgaben morgen früh sehen.

 

 

 

 

 

 

13 Klassenarbeiten, Klausuren, Tests

Klassenarbeiten (Prüfungsarbeiten, Tests) sind schriftliche Leistungskontrollen" in den verschiedenen Schulfächern. Die Schüler bearbeiten unter Aufsicht in einer festgelegten Zeit eine oder mehrere Aufgaben. Die Arbeiten werden vom Lehrer eingesammelt, zu Hause nachgesehen und benotet. Im Unterricht findet die Besprechung und Korrektur der Arbeit statt. In der Oberstufe des Gymnasiums heißen die schriftlichen Leistungskontrollen, wie später in der Hochschule oder Universität, Klausuren. Schulische Unterrichtsinhalte sowie die Kontrolle und Bewertung von schulischen Leistungen unterliegen Richtlinien, die jedoch von einem Bundesland zum anderen unterschiedlich sein können. In der Regel werden an deutschen Gymnasien zwischen zwei (in der Oberstufe) und fünf (in den ersten zwei Jahren) Klassenarbeiten pro Halbjahr geschrieben. Ihre Dauer verlängert sich in den höheren Klassen: Während die Kleinen" (bis in die Mittelstufe hinein) nur eine Unterrichtsstunde lang schreiben müssen, stehen für die Abiturklausuren in den Leistungskursen bis zu fünf volle Stunden zur Vertagung. Die Ergebnisse (Noten) der Klassenarbeiten bestimmen die Zeugnisnote. In Zweifelsfällen entscheidet die mündliche Note.

Der Lehrer kündigt einen Test an:

(Über-) morgen                               schreiben wir den Test.

Am kommenden Mittwoch               schreibt ihr eine Klassenarbeit.

Im Laufe der nächsten Woche          werdet ihr einen Test schreiben.

Ihr dürft bei der Arbeit die Wörterbücher benutzen. Vergesst sie also nicht!

Bereitet euch besonders auf die unregelmäßigen Verben vor. Auch die Modalverben

werden garantiert vorkommen.

S: Wann schreiben wir die Arbeit?

L: Ich werde die Arbeit nicht ankündigen. Ihr müsst jeden Tag damit rechnen, dass ich eine Klassenarbeit schreiben lasse.

S: Wieviel Zeit haben wir?

L: Ihr habt drei Stunden Zeit. Wer will, kann auch noch in der großen Pause weiterschreiben.

S: Können wir die Arbeit nicht verschieben? L: Wieso denn?

S: Wir schreiben nächste Woche schon zwei Arbeiten, und zwar Montag und Dienstag.

 L: Na schön. Damit ihr nicht an drei Tagen hintereinander Arbeiten habt, ver­schieben wir die Deutscharbeit auf Freitag.

 

Der Lehrer gibt Anweisungen zur Arbeit:

Schreibt alle euren Namen rechts oben auf das Blatt. Faltet das Blatt so, dass links ein breiter Rand für meine Korrekturen bleibt.

Schreibt leserlich / deutlich! Jedes Wort, das ich nicht entziffern kann, werde ich als Fehler werten.

Wer fertig ist, sollte sich den Aufsatz noch einmal in Ruhe durchlesen. Das ist die letzte Gelegenheit, Fehler zu korrigieren.

Versucht jetzt, zum Ende zu kommen. In 10 Minuten ist Abgabe! So, die Zeit ist um. Kontrolliert bitte, ob ihr euren Namen aufs Blatt geschrieben habt. Gebt jetzt bitte die Hefte von links nach rechts und dann von hinten nach vorne. In der nächsten Woche werden wir die Arbeit besprechen. Ich werde versuchen, die Arbeit bis dahin durchzusehen.

Mogelpraktiken: In deutschen Schulen mit ihren häufigen Klassenarbeiten wird jeder Lehrer früher oder später mit Mogelpraktiken (offiziell heißt das Täuschungsversuche") von Vor­sagen bis Abschreiben konfrontiert. Für die Schüler ist das weniger eine Frage der Moral als vielmehr der cleverness": Sind wir geschickt genug, den Lehrer an der Nase herumzu­führen? Ist der Lehrer so dumm, dass er es nicht merkt? Die Lehrer wehren sich, indem sie Maßnahmen wie Punktabzug, Note sechs" oder sofortiges Einziehen der Arbeit androhen.

vorsagen

abschreiben

versteckter Spickzettel, Pfuschzettel

Die Lehrer versuchen, den Schülern erst gar keine Chance zum Abschreiben zu geben:

Rückt mit euren Stühlen alle etwas auseinander. Lasst bitte einen Platz zwischen euch und eurem Nachbarn / eurer Nachbarin frei. Euer Arbeitsmaterial besteht nur aus Stift und Arbeitsbogen, alles andere verschwindet in den Taschen.

Stellt eure Taschen links neben die Tische.

                                       in den Mittelgang.

Bleibt ruhig sitzen, bis ich die Tische kontrolliert habe.

Wenn ich euch noch einmal beim Reden erwische, werde ich die Arbeit sofort einziehen / konfiszieren und mit sechs" bewerten.

Sollten zwei Arbeiten vollkommen identisch sein, bekommen beide Schüler eine

sechs".

Gisa und Monika, ihr bekommt beide eine Verwarnung, wenn ihr nicht aufhört, zusammenzuarbeiten.

Bei notorischen Abschreibern:

Peter, setz dich bitte hier vorne an den Tisch! Ellen und Anne, setzt euch dort an die Extratische.

Der Lehrer bespricht die Arbeit:

Wir besprechen jetzt die Arbeit.

Sie ist gut               ausgefallen.

               relativ gut

               mittelmäßig

               schlecht

Bei einigen war ich angenehm überrascht.

Die Aufgabe war doch wohl schwerer als ich dachte. Sie hat vielen Schwierigkeiten

bereitet.

Der dritte Teil war sehr erfreulich: kein einziger Fehler!

Zwei Arbeiten waren praktisch unleserlich!

Manchmal habe ich ein Wort zwei-, dreimal lesen müssen, um es zu entziffern. Manchmal konnte ich das Wort nur erahnen, besonders wenn ein Wort durchgestrichen und ein anderes darübergeschrieben wurde.

Ich glaube, du hast abgeschrieben, Tom. Ihr habt die gleichen Fehler! Du hast auffällig viele Übereinstimmungen mit deinem Nachbarn!

Große Schwächen bei der Zeichensetzung! Komma vor äciß-Satz'. Aber alles in allem eine vielversprechende Arbeit.

Du bist mit deiner Geschichte leider nicht fertiggeworden, Gisa.

Die Idee zu deiner Geschichte war sehr gut / interessant, aber du hast zu viele Fehler

gemacht.

Deine Arbeit hatte noch besser gegliedert werden können. Deshalb konnte ich dir nur ein ausreichend" geben.

Der Inhalt ist gut gegliedert und logisch aufgebaut, wenn auch etwas kurz. Der letzte Teil hätte noch weiter ausgeführt werden können. Trotzdem recht gut.

Du hast die Aufgabenstellung falsch verstanden.

             das Thema verfehlt!

Ein Beispiel für die Bewertung von Schreibleistungen (aus dem Deutschunterricht in den USA):

Stufe A:

Kann ausdrücken, was er braucht, und kurze Aussagen zu bekannten Themen formulieren, vor allem, wenn sie mit persönlichen Erfahrungen verbunden sind. Es werden überwiegend einfache Phrasen und Sätze verwendet, die aus einfachen Vokabeln und Strukturen be­stehen. Obwohl Rechtschreib- und Grammatikfehler häufig vorkommen, kann der Inhalt von Muttersprachlern verstanden werden, die viel Erfahrung im Umgang mit Ausländern haben.

Stufe B:

Kann einfache Notizen machen, Briefe und Kurzbericht schreiben; dabei werden einfache Wörter und Strukturen verwendet. Kann sich über Gegenwärtiges, Zukünftiges und Ver­gangenes verständigen. Elementare Fehler treten noch beim Formulieren von komplexen Gedanken auf. Beginnt, aufeinanderfolgende, logische Verbindungen herzustellen. Der Inhalt kann von Muttersprachlern verstanden werden, die viel Erfahrung im Umgang mit Ausländern haben.

 Stufe C:

Kann zusammenhängende, gut aufgebaute und leicht verständliche Texte über Alltags­themen schreiben. Die Ausdrucksweise ist noch recht einfach, Umschreibungen werden ver­wendet. Zeigt Vertrautheit mit der Morphologie der Sprache und mit den meistgebrauchten Strukturen. Fehler treten aber noch auf. Kann komplexe Gedanken logisch aufbauen und ausdrücken, allerdings geschieht dies in einfacher Sprache. Der Inhalt kann von Mutter­sprachlern verstanden werden, die wenig oder keine Erfahrung im Umgang mit Ausländern haben.

 

 

5   Lob und Tadel

1 Ermunterung und Kritik

Lob

Viele Lehrer haben ein paar Routineausdrücke parat, um Schüler zu loben. Wir wollen das Standardrepertoire erweitern. Die wahre Kunst des Lobens besteht allerdings darin, noch differenzierter, als es hier möglich ist, die gelungenen Aspekte einer Schülerleistung hervorzuheben. Der Lehrer hört oder schaut genau hin, und der Schüler spürt, dass der Lehrer sein Lob auch ernst meint.

Bei richtigen Antworten / Ausführungen:

Prima!

Wunderbar!

Richtig.

Genau (so).

Die Antwort passt genau.

Stimmt (vollkommen).

Genau darum geht's.

So ist es ganz richtig!

 vollkommen richtig!

 ganz ausgezeichnet!

 sehr gut!

Das ist eine hervorragende Antwort.

Sehr gut!

Das ist genau das, was ich hören wollte.

Wunderbar, Gisa!

Besser hätte ich es auch nicht sagen können!

Du hast keinen (einzigen) Fehler gemacht.

Ich sehe, du hast sehr fleißig gelernt. Das freut mich sehr.

Sehr interessant.

Das klingt überzeugend.

Ich finde, du hast da sehr klug argumentiert.

Sie haben das sehr klar und schön formuliert.

Was du sagst, hört sich sehr vernünftig an.

Das ist eine bemerkenswerte / vortreffliche Idee.

Bei schriftlichen Aufgaben:

Gut gemacht!

Das hast du gut gemacht.

Gute Arbeit!

Das ist eine großartige Leistung.

 vorzügliche  Arbeit

 ausgezeichnete

Das ist eine Spitzenleistung.

umgangssprachlich: Das ist Spitze!

Das ist eine erfreuliche Leistung. Es macht Spaß, wenn man eine so gute Arbeit in die

Hand bekommt.

Ich bin mit deinen Leistungen rundherum zufrieden.

umgangssprachlich: Ein dickes Lob für dich, Tom. Da hast du wirklich ausgezeichnete Arbeit geleistet.

idiomatisch: Sie haben die Sache auf den Punkt gebracht. Das trifft den Nagel auf den Kopf.

Vorschläge für die schriftliche Bewertung der mündlichen Leistung

Erfreulich war, dass sie eifrig und aktiv bei der Sache war.

                        dass er konzentriert und tüchtig mitarbeitete.

                        dass er so aufmerksam und interessiert bei der Arbeit mitwirkte.

                        dass sie auch eigene Vorschläge einbrachte.

                        wie sie sich selbständig informierte.

                        wie sie zu einem angenehmen Klassenklima beitrug.

                        wie er eigene Erlebnisse zum Unterrichtsgespräch beisteuerte.

                       dass er sich immer bemühte, seinen Mitschülern weiterzuhelfen.

Ihre guten Beiträge haben den Unterricht oft vorangebracht.

Ansporn und Ermutigung

Das geht doch noch besser.

Das muss doch noch besser gehen.

Das habt ihr schon mal besser gemacht.

Der nächste Versuch wird hoffentlich besser.

Beim nächsten Versuch klappt's hoffentlich besser.

Nicht den Mut verlieren!

Nicht so schnell aufgeben. Nur Geduld!

Diese Laute sind für Engländer (Russen, ...) sehr schwierig. Aber das schaffen wir schon.

Ganz ruhig, keine Eile, wir haben genug Zeit.

Ihr sollt nicht raten, sondern genau  überlegen.

Ich helfe euch, wenn ihr steckenbleibt.

Das hört sich  aber noch sehr russisch an; versuch's noch mal.

                         noch sehr holprig an.

Da sind noch ein paar Schwierigkeiten mit...

Du hast   noch einige Probleme

Es gibt

Du bist auf dem richtigen Weg.

Versuch's noch mal! Diesmal war's (fast) richtig.

Das war schon    ein wenig     besser.

   viel

Das ist wesentlich besser. Du machst das immer besser.

Das hört sich    schon (viel) besser an.

                         schon sehr deutsch an.

Du hast in den letzten Monaten große Fortschritte / Riesenfortschritte gemacht.

Du machst    (sehr) gute         Fortschritte. Weiter so!

                     erstaunliche

                     erfreuliche

                     enorme

Kritik und Tadel

Ob Kritik aufmunternd und anspornend oder bloß als Tadel wirkt, kommt oft auf den Ton an, in dem sie ausgesprochen wird. Der nächste Versuch wird hoffentlich besser." Dieser Satz kann einmal aufmunternd sein: Mach dir nichts draus, so schlimm war das nicht, das kann schon mal schiefgehen. Aber beim nächsten Mal klappt's dann hoffentlich besser." Oder er kann eine Art Drohung sein: Jetzt streng dich aber mal ein bisschen mehr an. Das war nicht gerade berauschend. Ich erwarte ein bessere Leistung von dir." Kritik sollte nie die ganze Person treffen, sondern nur auf eine konkrete Leistung oder konkretes Verhalten zielen. Dahinter steht die Hoffnung, dass auch eine bessere Leistung erbracht werden bzw. das Verhalten geändert werden kann.

Kritikpunkte

Unaufmerksamkeit, Zerstreutheit, mangelnde Konzentration, Unkonzentriertheit, Stören des Unterrichts, schlichte Faulheit, Bequemlichkeit, Trägheit, Nachlässigkeit, Aggressivität, mangelhaftes Sozialverhalten, fehlendes Verantwortungsbewußtsein

Du nimmst das zu leicht.

Da hast du dir nicht sehr viel Mühe gegeben.

                 dich nicht besonders angestrengt.

                 sehr nachlässig / (ugs.) schludrig gearbeitet.

                 nicht besonders sorgfältig gearbeitet.

Du musst dich mehr anstrengen.

   dir wirklich mehr Mühe geben.

                die Vokabeln besser lernen.

                besser aufpassen.

                sorgfältiger arbeiten.

               deutlicher schreiben.

               ein bisschen mehr üben.

               einiges aufholen.

Da hast du einiges aufzuholen.

Ich bin mit deiner Leistung gar nicht zufrieden.

Das ist nicht so gut wie das letzte Mal.

Du hast etwas nachgelassen, Tom. Wie kommt das?

Deine Leistungen lassen sehr zu wünschen übrig, Peter.

Du bist in der letzten Zeit etwas faul gewesen, Gisa. Es wird Zeit, dass sich das ändert.

Energisch tadeln:

Reißt euch (mal ein bisschen) zusammen! So kann das ja nicht weitergehen!

L: Peter, weißt du die Antwort?

S: Äh ... nein.

L: Was ist los mit dir? Deine Leistungen lassen in letzter Zeit sehr zu wünschen übrig.

S: Ich habe nicht so viel Zeit für die Schularbeiten.

L: Das glaub' ich dir gerne. Du verbringst wohl zu viel Zeit mit Computerspielen.

 

L: Wie muss das hier richtig heißen, Peter?

S: Äh, ich weiß nicht, da hab' ich gefehlt.

L: Amanda, kannst du mir sagen, wie das hier heißen muss? S:Äh...

L: Du hast da wohl auch gefehlt? Ich glaube eher, ihr habt beide nicht aufgepasst. Es wird Zeit, dass sich das ändert. Passt endlich auf und lernt ordentlich!

 

2 Fehler und Korrektur

Fehleranalyse, Fehlerarten

Fehler machen

Rechtschreibfehler, Kommafehler, Aussprachefehler, Wortfehler, Ausdrucksfehler, Grammatikfehler, Stilfehler

Fehler in der Rechtschreibung, in der Aussprache, in der Grammatik, in der Wortfolge, in der Wortwahl, im Ausdruck, im Stil

ein Verstoß gegen die Syntax, gegen die Grammatik, gegen die Zeichensetzung

sich versprechen, sich verlesen, sich verschreiben, sich vertippen, sich verhören, sich vertun

Flüchtigkeitsfehler, Leichtsinnsfehler, Druckfehler,

Tippfehler

Die Arbeit ist ohne Fehler.

                     fehlerfrei.

                     fehlerlos.

   frei von Fehlern.

   einwandfrei.

Die Arbeit ist fehlerhaft / voller Fehler.

                 steckt voller Fehler.

                 wimmelt von Fehlern.

Sie / Er spricht fehlerfrei Deutsch.

 Sie / Er spricht ein sehr fehlerhaftes Deutsch.

Fehlerbewertung, Fehlergewichtung

ein leichter, kleiner oder großer, mittelschwerer, schwerer, grober, schlimmer Fehler ein halber Fehler,

ein ganzer Fehler umgangssprachlich: ein dicker Fehler

ein Versehen

ein Schnitzer

 Das ist kein richtiger Fehler. Das war bloß ein Versehen, eine Unachtsamkeit.

Fehlerzahl, Anzahl der Fehler

Fehlerquote z.B. die Anzahl der Fehler bezogen auf die Anzahl der Wörter, auf den Umfang einer Arbeit

Fehler sind  ganz natürlich.

                   unvermeidbar.

                   (leicht) vermeidbar.

                   unnötig.

                   ganz überflüssig.

Woher kommen bloß die vielen Fehler? Das kann man so nicht sagen. Das Wort passt hier nicht (so ganz).

Das Wort      kann man hier nicht verwenden.

Den Ausdruck                             gebrauchen.

Da hast du dich vertan, das muss anders heißen. Fällt dir nicht noch ein anderes Wort ein? Das ist die falsche Zeit / Endung / Person ...

Wer weiß,  wie das richtig heißt?

                 wo der Fehler steckt?

                was hier falsch ist?

Wer weiß noch eine andere Antwort?

Schüleräußerungen

An der Tafel ist ein Fehler.

Ich glaube, da ist was falsch.

Da ist ein Wort falsch geschrieben.

Wird das Wort nicht groß geschrieben? Warum ist das hier falsch?

Sie haben mir einen Fehler zu viel angestrichen. Warum kann man das denn so nicht sagen?

Tut mir leid, ich habe den Fehler nicht gesehen.

Tut mir leid, ich habe das überhört / übersehen.

Ich komme mit dieser Aufgabe nicht zurecht.

                  bei dieser Aufgabe nicht mit.

S:

 

Da ist ein Fehler an der Tafel!

 

 

 

L: S:

 

Wo? Ach da. Ja, richtig. Sehr gut aufgepasst, Anne. Was ist denn da falsch?

 Da fehlen die Umlaut-Pünktchen auf dem ä" von ,,Erzähler". An der Tafel steht

 

 

,,Erzahler'".

 

 

L:

 

Richtig.

 

 

 

L:

 

Bis hierher hast du das ganz gut gemacht. Tom.  Lies den nochmal. Siehst du den Fehler?

Aber im letzten Satz ist ein Fehler,

S:

 

Nein. Tut mir leid.

 

 

 

L:

 

Wer kann Tom helfen? Wer weiß, wo der Fehler ist?

 

 

 

S:

 

L:

 

Das Verb ist in der falschen Zeit. Das muss in der Vergangenheit sein.

 Genau. Verbessere das bitte.

 

 

 

 

3 Disziplin

 

Größere Disziplinschwierigkeiten treten normalerweise nur bei schulpflichtigen Kindern auf, die - mitunter mit einem gewissen Recht - die Schule als Zwangsmaßnahme betrachten, wenigstens in westlichen Wohlstandsgesellschaften. Es kommt hier durchaus vor, dass Kinder den Unterricht so sehr stören, dass der Lehrer nicht vernünftig unterrichten kann und damit auch lernwillige, interessierte Kinder unter diesen Störungen leiden. Hinzu kommt, dass die Schule ja nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch zur Persönlichkeitsbildung beitragen soll, so dass grobe Mangel im Sozialverhalten dieselbe Aufmerksamkeit verdienen wie fehlerhafte Arbeit.

Zu spät kommen - sich entschuldigen

Warum kommst du  zu spät?

                               jetzt erst?

                               erst zur zweiten Stunde?

Die Stunde hat schon vor 10 Minuten angefangen. Wo warst du?

Was sagt man, wenn man zu spät kommt?

Sieh zu, dass das nicht noch einmal passiert.

Versuch, demnächst pünktlich zu sein.

Das ist das zweite Mal in dieser Woche.

Das ist das dritte Mat hintereinander, dass du zu spät kommst.

Was ist  diesmal der Grund für dein Zuspätkommen?

Alles klar, jetzt setz dich schnell hin, damit wir weitermachen können.

Schüleraußerungen

lch möchte mich entschuldigen.

Bitte entschuldigen Sie mich.

Tut mir leid (dass ich zu spät bin), aber  ich habe verschlafen / den Wecker nicht  gehört.                                                      

Ich habe den Bus verpasst.

Der Bus hatte Verspätung / ist nicht gekommen.

Mein Fahrrad hatte einen Platten.

Ich musste zum Arzt.

Ich habe das Lauten nicht gehört.

Ich musste noch etwas mit Frau Thomas besprechen.

 

Bitte um Ruhe

Etwas mehr Ruhe bitte, damit wir anfangen können!

Konnte ich bitte etwas mehr Ruhe haben?

Darf ich um etwas Ruhe bitten?

Absolute Ruhe bitte,damit wir weiter arbeiten können!

Ich warte darauf, dass hier endlich Ruhe ist!

Wir fangen nicht eher an, als bis ihr ruhig seid.

Darf ich um Aufmerksamkeit für Amanda bitten? Sie liest jetzt ihren Aufsatz vor.

Was soll der Lärm?

Macht nicht so viel Lärm / Krach.

Ihr seid so laut, man versteht sein eigenes Wort nicht mehr!

Ironisch:

Könntet ihr zur Abwechslung auch einmal mir zuhören? Danke für eure

Aufmerksamkeit!

Wenn Sie jetzt ihre Privatgespräche abbrechen würden, könnten wir weitermachen.

L.: Ihr könnt nicht fünf Minuten hintereinander ruhig sein und zuhören! Was ist los

heute? Das muss am Wetter liegen, oder ist heute irgendwas besonderes?

  S.: Wir schreiben gleich eine Mathearbeit.

E.: Ach so, ihr seid nervös wegen der Arbeit. Vor den Mathearbeiten habe ich auch immer Angst gehabt.

 

Verbote, Ermahnungen

Sitzt (bitte) still.

Nicht vorsagen!

Nicht abschreiben!

Nicht reden!

Du sollst nicht reden.

                       vorsagen.

                       abschreiben.

                       tuscheln.

 Du sollst  das lassen.

                     damit aufhören.

                      endlich ruhig sein.

                      jetzt endlich stillsitzen.

Ich habe schon  ein paarmal              wiederholt, ihr sollt ...

        mehrfach                gesagt,

                           zum wievielten Mal 

                           zig-mal

leicht ironisch:

Darf man / ich mitlachen?

Wir wollen alle mitlachen.

Kannst du das noch einmal laut sagen, damit alle mitlachen können?

Ihr braucht die Antworten nicht zu rufen, ich bin nicht schwerhörig.

Das ist die letzte Warnung!

Ich warne dich zum letzten Mal!

Es reicht. / Jetzt reichts!

Genug jetzt!

L: Tom, was ist los, was suchst du?

S: lch suche mein Buch.

L: Das reicht jetzt. Hör auf herumzukramen, du störst die anderen.

S: Aber ich habe mein Buch noch nicht gefunden.

L: Lass die Sucherei und schau mit in Ellens Buch.

L: Also, Ellen, ich habe schon ein paarmal gesagt, du sollst aufhören, Briefchen zu schreiben. Jetzt hast du schon wieder eins abgeschickt. Jetzt lies das doch bitte laut vor.

S: Das ist was Privates.

L: Soso, das ist was Privates. Dann zerreiß den Zettel und wirf ihn weg. Jetzt ein für allemal: keine Briefchen mehr!

 

Aufmerksanlkeit mid Beteiligung am Unterricht

Passt auf!

Aufpassen, bitte!

Alle herhören, bitte!

Jetzt hört bitte alle genau zu!

Hört zu, was Ellen sagt.

Konzentrier dich, Amanda.

Du träumst, Tom, aufwachen!

Dreh dich herum und sieh mich an.

Schau nach vorne, Tom!

Ihr seid mit euren Gedanken nicht bei der Arbeit.

Meldet euch,                        wenn ihr etwas sagen oder fragen möchtet.

Gebt ein Handzeichen,          wenn ihr eine Frage habt.

Zeigt auf,                              wenn ihr (irgend) etwas möchtet.

Wer ist jetzt dran?

Wer ist an der Reihe?

Ich glaube, du bist jetzt dran.

Nicht alle zugleich reden! Wartet, bis ihr drankommt.

Du bist schon mal dran gewesen. Andere müssen auch mal eine Chance bekommen.

Schön, dass sich so viele beteiligen.

Ich sehe immer nur dieselben, die sich melden.

Beteiligt euch ein bisschen mehr.

Lasst euch nicht immer wieder auffordern.

 

Sozialverhalten

Hör endlich auf, in deiner Tasche herumzukramen.

     dich ständig rumzudrehen.

                          herumzuhampeln / -zappeln / -kramen, Tom.

Du störst die anderen damit.

Du verbreitest eine furchtbare Unruhe.

Hör bitte endlich auf, deinen Nachbarn zu stören, Claudia.

Ihr sollt nicht alle auf einmal reden.

Nicht durcheinander reden, einer nach dem anderen, bitte.

Hört euch bitte auch gegenseitig zu.

Wenn ihr euch nicht gegenseitig ausreden lasst, muss ich die Diskussion beenden.

Georg, wie wäre es, wenn du Tom mal bei den Hausaufgaben hilfst, statt über seine Fehler zu lachen?

 

Schüleraußerungen

 

lch bekomme hier hinten nichts mit.

Hier hinten versteht man überhaupt nichts. Wie soll man da aufpassen?

lch kann nichts lesen. Die Sonne blendet so / scheint auf die Tafel.

Der Lärm in der Nachbarklasse stört.

Die sind so laut nebenan.

Euer ständiges Gequatsche stört mich.

Könnt ihr nicht mal etwas ruhiger sein?

Bin ich jetzt dran?

Peter war schon so oft dran. Ich melde mich dauernd und komme nie dran.

Sie nehmen mich nie dran.

Ich möchte auch mal was sagen.

Sie ziehen die anderen immer vor.

Sie lassen einen nie aussprechen!

Sie unterbrechen uns immer.

Wir kommen kaum zu Wort.

Ich möchte  nur etwas fragen.

                    Ellen nur fragen, ob sie mir ein Blatt geben kann.

Das habe ich doch gesagt.

Das ist ungerecht / unfair.

L: Die Antwort ist nicht richtig, Ellen. Du hast anscheinend nicht aufgepasst.

S: Doch, ich habe aufgepasst. Aber hier ist soviel Krach, wie soll man da aufpassen?

L: Du hast recht. Also, Peter und Tom, das reicht jetzt, regelt das nach der Stunde; ich möchte jetzt absolute Ruhe.

 

Schulstrafen - eine Anmerkung

 

Strafarbeit und Nachsitzen werden in der Regel nur in den unteren Klassen angewandt; in den oberen Klassen kommt es schon einmal vor, dass eine gesamte Klasse die letzte Stunde schwänzt. Gewöhnlich muss dann als Strafe diese Stunde an einem anderen Tag nachgeholt werden. Suspendierung und Schulverweis kommen selten vor. Körperliche Züchtigung, die sogenannte Prügelstrafe", ist verboten und kann gerichtlich verfolgt werden. Wenn ein Lehrer einem Schüler einen Klaps oder eine Ohrfeige gibt, können die Eltern Anzeige gegen den Lehrer erstatten.

 

Strafarbeit

eine Strafarbeit aufgeben

Zusätzliche Aufgaben zu den regulären Hausaufgaben, die in der folgenden Unterrichtssunde abgegeben werden müssen

nachsitzen

einen Schüler nachsitzen lassen

Zusätzliche Zeit, die der Schüler nach der Schule dableiben und arbeiten muss. Dazu muss der Schuldirektor seine Genehmigung geben, die Eltern müssen benachrichtigt werden.

Eintrag ins Klassenbuch

einen Eintrag machen

Anwesenheit, Abwesenheit wg. Krankheit, Noten sowie Verweise werden im K. vermerkt

 

 

Benachrichtigung der Eltern

Die Eltern benachrichtigen

Brief des Klassenlehrers an die Eltern, in dem sie vom Betragen des Schülers unterrichtet werden

Verweis

Einem Schüler einen Verweis erteilen

Beim 3. Verweis droht Suspendierung vom Unterricht oder sogar der Schulverweis, d. h. der Schüler muss die Schule verlassen

 

Der Lebrer ermahnt oder erteilt Strafen:

Peter, wenn sich dein Benehmen nicht bessert und gar nichts hilft, dann muss ich mit deinen Eltern reden.

Amanda und Monika, ich glaube, ich muss euch beide auseinandersetzen. Ihr haltet euch gegenseitig von der Arbeit ab.

Tom, das ist jetzt das dritte Mal, dass du keine Hausaufgaben gemacht hast. Ich hoffe, du hast eine gute Entschuldigung.

So, dann musst du die Aufgaben von gestern nachmachen; morgen vor dem Unterricht möchte ich sie auf meinem Pult liegen haben.

Die gleiche Entschuldigung hast du gestern schon gebracht! Noch einmal lass ich das nicht durchgehen.

Peter, es tut mir leid, ich muss dich nachsitzen lassen. Sag bitte deinen Eltern, dass du morgen etwas später nach Hause kommst.

Für morgen machst du eine Strafarbeit / eine zusätzliche Arbeit.

 

 6  Unterrichtsmedien

 

 Arbeit an der Tafel

linke Seitentafel außen

linke Seitentafel innen

linke Tafelhälfte

rechte Tafelhälfte

Leiste und Ablage für Schwarnm und Kreide

Es sieht aus, als hätten wir keine Kreide mehr.

Jetzt ist uns die rote Kreide ausgegangen.

Wir brauchen dringend neue / weiße / bunte Kreide.

Schau mal nach, wo die Kreide liegt.

                                                 hingekommen ist.

                                                  aufgehoben wird.

Kann jemand mal Kreide besorgen?

                                        holen?

Geh doch bitte mal rüber und frag, ob sie nebenan noch welche für uns haben.

Schieb die Tafel ein bisschen nach oben.

Schieb die Tafel etwas höher.

Zieh die Tafel etwas nach unten.

Klapp die Tafel auf und schreib auf die Seitentafel.

Schreib auf die Rückseite, so dass keiner sieht, was du schreibst.

Später klappen wir die Tafel zurück, so dass wir deinen Text sehen können.

Diese Tafel steht auf Rädern. Wir können sie verschieben.

Wer möchte die Sätze an die Tafel schreiben?

Komm nach vorne an die Tafel.

Wer war noch nicht an der Tafel?

Wer ist jetzt mit Anschreiben an der Reihe?

Fang mit dem Schreiben oben links an.

Bitte schreib nicht quer über die ganze Tafel.

Schreib den Satz  in die Mitte.

                             hierhin.

                             drüben hin.

Unten rechts  ist noch Platz.

In der Ecke 

Schreib das Wort neu. Schreib das Wort noch mal.

Bemühe dich, etwas größer / deutlicher zu schreiben, dann wird das Tafelbild übersichtlicher.

Kann man das  von hinten                        noch lesen?

                         von der hintersten Reihe 

Kommst du mit dem Platz aus?

Schaut bitte alle mal zur Tafel!

Alle mal herschauen!

Wenn du die Tafel nicht sehen kannst, dann setz dich bitte etwas weiter zur Seite.

Ellen, rück mal etwas zur Seite, damit Tom sehen kann.

Sieh dir das Beispiel an der Tafel an!

Lasst uns die Sätze an der Tafel gemeinsam ansehen.

Lasst uns erst einmal lesen, was an der Tafel steht.

Schreibt jetzt ab, was an der Tafel steht.

Bitte noch nicht abwischen.

Bitte den Tafeltext noch stehenlassen.

Diese Übung / Linie / Zeile kannst du jetzt wegwischen.

Wisch (nur) das falsche Wort weg.

                    den letzten Buchstaben weg.

                    das zweite m" in ,,gesamt weg.

                    die untere / obere Hälfte weg.

Die Tafel ist schon vollgeschrieben.

Wisch bitte die Tafel sauber.

Die Tafel muss dringend abgewischt werden.

Wer meldet sich freiwillig?

Wer ist in dieser Woche mit dem Tafelputzen dran?

Wer hat diese Woche Tafeldienst?

Wisch die Tafel nicht mit dem schmutzigen Tafellappen.

Nimm nicht den verstaubten Tafellappen, sondern den Schwamm.

Mach den Schwamm richtig naß, sonst verschmierst du die ganze Tafel.

 

2 Bilder und Fotos im Unterricht

oberer Rand

unterer Rand

linke obere Ecke

rechte untere Ecke

etwas weiter links / rechts von der Mitte

in der Mitte des Bildes / der Aufnahme / des Fotos

 

Der Lehrer kündigt die Arbeit mit Bildern an:

Zur Abwechslung schauen wir uns mal ein paar Fotos an.

Reich dieses Bild herum.

Ich lasse das Bild durch die Reihen gehen, damit jeder es aus der Nähe betrachten kann.

Schaut es euch an und gebt es dann weiter.

In der nächsten Stunde wollen wir uns Bilder von Kindern anschauen. Sucht mal in

Zeitschriften nach schönen Bildern. Dann hängen wir die Bilder an unserer neuen Pinnwand / Bilderleiste auf.

Das ist ja enorm, was ihr alles gefunden / mitgebracht habt. Jeder sucht sich jetzt ein

Bild aus, das er aufhängen möchte. Danach erzählt jeder, warum er dieses Bild ausgesucht hat.

Das große Poster, das Ruth uns mitgebracht hat, hängen wir so hoch wie möglich.

 

Der Lehrer stellt Fragen und Aufgaben zum Bild:

Was seht ihr?

Was ist auf dem Bild zu sehen?

Was kannst du zu dem Bild sagen?

Beschreibt, was ihr seht.

Beschreibe die Leute auf dem Bild.

Nimm den Zeigestock und zeige der Klasse, welchen Bildteil du gerade beschreibst.

Was geschieht auf dem Bild?

Woran erinnert euch dieses Bild?

Kommt es euch bekannt vor?

Habt ihr das Motiv schon mal irgendwo gesehen?

Erkennt ihr dieses Bild wieder?

Gefällt euch das Bild?

Schaut euch mal den unteren Teil des Bildes an.

Bei dem Bild hier interessiert uns vor allem ...

Zeig mir, wo auf dem Bild  . . .  zu sehen ist.

Was erkennt man links im Vordergrund?

Könnt ihr die Blumen im Hintergrund sehen?

Wenn ihr ganz genau hinseht, könnt ihr (auf der rechten Seite) . . . erkennen.

Wie heißt das Tier in der Mitte des Bildes?

Diese Aufnahme hier ist  nicht besonders deutlich.

                                          leider nicht sehr scharf.

                                         etwas verschwommen.

                                         ziemlich verwackelt.

                                         unterbelichtet / überbelichtet.

 

3 Arbeit mit technischen Medien

Anschließen und Einschalten

der Kassettenrecorder, Videorecorder, Plattenspieler, Fernseher

das Radio (gerät), Tonbandgerät, Fernsehgerät

ein Gerät einschalten / anschalten

ein Gerät ausschalten / abschalten

ein Gerät anstellen / abstellen

Das Netzkabel ist hinten am Gerät.

Schließ bitte mal das Gerät an.

Steck den Stecker in die Steckdose dort drüben, gleich neben der Tür.

Der Tisch ist zu weit von (der Wand mit) der Steckdose entfernt.

Jetzt muss ich noch die Lautsprecher anschließen, dann können wir das Gerät

einschalten.

Wir brauchen ein Verlängerungskabel.

Vorsicht! Stolpert nicht über das Kabel.

Fallt nicht über die Schnur.

 

Technische Probleme

Irgend etwas stimmt da nicht.

Irgendwas scheint da nicht zu funktionieren.

Das Gerät ist wohl kaputt / defekt.

Ich weiß nicht, warum es nicht klappt.

                        weshalb es nicht funktioniert.

                        woran das liegt.

Ich fürchte, wir haben einen Kurzschluss.

Ich glaube, die Sicherung ist herausgesprungen.

   wir haben einen Stromausfall.

                  die Glühlampe ist durchgebrannt.

                  das Diamagazin klemmt schon wieder.

                  wir können das nicht selber reparieren.

                  wir müssen jetzt auf den Apparat verzichten.

                  das Gerät muss zur Reparatur.

 

Wie funktioniert das?

Wer weiß, wie dieses Gerät funktioniert?

Wer kann damit umgehen? Wer kennt sich damit aus?

Seht ihr  den Regler     im oberenTeil?

              den Knopf     im unteren Bereich?

              die Taste       auf der linken Seite?

              den Schieber 

Dieser Schalter muss auf ,,1 stehen.

Hier stellt man's lauter.

Die Lautstärke könnt ihr mit diesem Regler hier ändern / regulieren / einstellen.

Das sind die Knöpfe zum Einstellen der Höhen und Tiefen / Bässe.

 

Tageslichtprojektor

die Ergebnisse auf (einer) Folio festhalten

eine Übung auf der Folio korrigieren

einen Zeitungsbericht auf (eine) Folio kopieren

eine Übung auf der Folio korrigieren

Komm her zum Tageslichtprojektor und schreib die Antwort auf die Folio.

Hier ist ein Folienstift.

Nimm diese Stifte hier, die kann man wieder abwischen.

Pass bitte auf, dass du die Schrift nicht mit der Hand verwischst.

Oh, du hast dich verschrieben. Das kann man wieder abwischen. Hier, nimm das

feuchte Tuch.

Ich zeige euch erst den Lückentext. Danach lege ich die Folio mit den Lösungswörtern darüber. Die Wörter sind rot geschrieben.

Ich projiziere nur die linke Hälfte des Textes an die Wand, die andere ist abgedeckt.

Versucht also, den Text zu vervollständigen.

Die Folio ist (etwas) verrutscht.

Bitte zieh die Folio etwas weiter nach oben.

Schieb sie ein bisschen nach unten.

 

Diaprojektor

Heute habe ich euch ein paar Dias mitgebracht.

Wer möchte den Projektor bedienen?

Ich schau' noch einmal nach, ob die Dias in der richtigen Reihenfolge liegen.

Die Dias sind leider ungeordnet / in der falschen Reihenfolge.

Der Raum ist viel zu hell.

Wir müssen (zuerst) die Vorhänge zuziehen.

Ich lasse jetzt die Jalousien herunter.

Licht aus, bitte.

Zieh die Leinwand hoch / runter.

Könnt ihr alle auf die Leinwand sehen?

Das Bild ist noch nicht hoch genug. Vielleicht sollten wir ein paar Bücher unter den

Projektor legen.

Der Projektor steht schief.

So, jetzt ist es gut.

Hier ist der Zeigestock.

Den Zeigestock brauchen wir jetzt nicht. Mit dem Leuchtpfeil hier geht das viel besser.

Leg jetzt das nächste Bild ein. / Das nächste, bitte.

Stell es bitte etwas schärfer ein.

Oh, das Bild habe ich falsch herum eingelegt.

Das Bild steht auf dem Kopf.

Warte mal, ich stecke es richtig herum ein.

L: Wir wollen uns heute Dias anschauen. Der Projektor steht schon auf dem Tisch.

Was müssen wir als erstes machen?

S: Einschalten.

L: Gut, hier stellt man den Projektor an. Aber das Wichtigste habt ihr noch vergessen.

Was muss ich machen, bevor ich das Gerät überhaupt einschalten kann?

S: Strom. Wir brauchen Strom.

L: Ruth, du sitzt gerade neben der Steckdose, könntest du mal den Stecker in die

Steckdose stecken? Gut, danke. Jetzt können wir anfangen.

 

Plattenspieler

Heute hören wir uns eine Schallplatte an.

Bitte leg die (andere) Platte auf.

Dreh sie bitte um, das ist die falsche Seite.

Mit diesem Hebel kannst du den Tonarm herunlerlassen.

Aber langsam, lass die Nadel nichl auf die Platte fallen.

Slell die richtige Geschwindigkeil für die Langspielplatte (LP) ein.

Das knistert ganz schön. Da ist wohl Staub an der Nadel.

Da sind zu viele Kratzer auf der Platte - schade.

Die Platte ist ja ganz verkratzt.

 

CD-Player

Wenn du auf diese Taste drückst, fährt die CD-Schublade aus.

Leg die CD ein und wähle das dritte Stück an.

Vorsicht, mach die Schublade nicht mit der Hand zu!

 

Kassettenrecorder

Um das Kassetten-Fach zu öffnen, müsst ihr die linke Taste drücken.

Leg die Kassette ein.

Wenn man das Band nur kurz anhalten will, drückt man am beston die Pause-Taste.

Mit diesen beiden Tasten könnt ihr die Kassette schnell vor- oder zurückspülen.

Für die Aufnahme:

Ich möchte drei von euch auf Band aufnehmen. Haben wir noch eine Leerkassette?

Der Anschluss für das Mikrofon ist an der rechten Seite.

Die rote Taste links neben der Wiedergabe-Taste ist die Aufnahme-Taste. Zum

Aufnehmen muss man beide gleichzeitig drücken.

Am Ende der Aufnahme drückt ihr zuerst die Stop-Taste und lasst dann das Band ganz zurücklaufen.

Deine Kassette ist ja gar nicht bespielt.

Da ist ja gar nichts drauf, da musst du irgendwas falsch gemacht haben.

Abspielen

Ich suche eben die richtige Stelle.

Ich lasse das Band kurz zurücklaufen.

Lasst mich erst mal den Anfang wiederfinden.

Was ich euch gleich vorspiele, ist ein deutsches Kinderlied.

Manche Sprecher/ Passagen sind schwer/ schlecht zu verstehen.

Macht euch nichts draus, wenn ihr nicht alles mitbekommt.

 

Sprachlabor

Vorbereitungen

Hat jeder seinen eigenen Tisch?

Immer nur einer in eine Schülerkabine, bitte.

Spielt nicht an den Geräten herum.

Lasst vor allem bitte die Kabel in Ruhe.

Steckt eure Kassetten in das linke Kassetten-Fach.

Sind alle Kassetten zurückgespült?

Hast du auf den Zähler geschaut?

Am Anfang des Bandes muss der Zähler auf 0 stehen.

Kopfhörer und Mikrofone

Die Kopfhörer sind in dem Fach unter dem Tisch.

Bei dir fehlt der Kopfhörer? Dann geh einfach rüber in eine andere Kabine. Nr. 4 ist noch frei.

Wenn jetzt bitte alle die Kopfhörer aufsetzen würden!

Ist der Klang gut genug?

Ist die Lautstärke in Ordnung?

Sind alle Mikrofone eingeschaltet?

Schieb das Mikrofon nicht direkt vor deinen Mund.

Schieb es weiter weg.

Bei dir rauscht und pfeift es im Kopfhörer? Dann dreh mal das Mikrofon etwas weiter weg und die Lautstärke etwas herunter.

Wenn ihr Fragen habt, drückt auf den Ruf-Knopf, ich melde mich dann.

Ich höre ab und zu bei euch rein und hör mir an, wie ihr zurechtkommt.

Keine Angst, ihr könnt die Kassetten nicht löschen.

Ich kann eure Recorder von hier aus abschalten.

 

Erklären der Aufgaben

Ich erkläre euch nochmal den Ablauf der Übung:

Zuerst wird die Aufgabe erklärt, dann kommen die Übungssätze. Nach jedem Satz ist

eine Pause, dann müsst ihr eure Sätze sagen. Danach wird die richtige Lösung gesagt.

Wisst ihr noch, wie eine vierteilige Übung geht? Zuerst hört ihr eine Frage, die ihr in der Pause beantworten müsst . Dann wird die richtige Antwort gesagt. Anschließend sprecht ihr diese Antwort nach.

Während ich das Programm überspiele, könnt ihr euch ja den Text schon mal ansehen.

Spül zurück und probier die Übung noch mal.

Du kannst das Band anhalten, so oft du willst.

Geh zurück an den Anfang und hör dir an, was du gesagt hast.

Sprich ins Mikrofon.

Nicht flüstern. / Nicht ins Mikrofon brüllen.

Nicht zu schnell sprechen und dabei Silben verschlucken.

 

Radio, Fernseher

Gleich wollen wir uns eine Sendung anschauen / anhören.

Ich versuche, den Sender zu finden.

Der Empfang ist wirklich schlecht, es rauscht zu stark.

Ich versuchs an einer anderen Stelle.

Das Bild flimmert.

 

Video

Letzte Woche wurde eine Sendung über Deutschland gezeigt / ausgestrahlt, und ich habe sie für euch aufgenommen.

Oh, ich sehe gerade, dass die Kassette noch nicht ganz zurückgespült ist. Weiß jemand, wo an diesem Recorder die Rücklauftaste ist?

So, das Band läuft. Der Ton funktioniert auch, aber wir haben noch kein Bild. Anne, schau doch bitte mal nach, ob der Verbindungsstecker zum Fernseher richtig eingesteckt ist.

An einigen Stellen werde ich das Bild anhalten. Bitte gib mir doch mal die Fernbedienung rüber, Tom, du sitzt direkt davor.

Diese Stelle ist nicht so interessant, ich werde ein Stück vorspielen.

 

Aufräumen

Ellen, mach bitte mal das Licht wieder an.

Zieh den Stecker heraus.

Roll die Leinwand zusarnmen.

Stell die Leinwand wieder weg.

Kann mal jernand  die Vorhänge wieder aufziehen?

                             die Jalousien wieder hochziehen?

                            ein Fenster aufmachen?

                            die Leinwand wegräumen?

                            mitkommen und den Projektor zurücktragen?

Räumt jetzt die Kopfhörer wieder dorthin zurück, wo ihr sie hergeholt habt. Lasst sie nicht auf den Tischen liegen.

 

7 Spielerische Arbeitsformen im Unterricht

 

1 Spiele

 

Spielarten

Brettspiel                        Ratespiel                  Zahlenspiel

Würfelspiel                    Quiz(spiel)                Geschicklichkeitsspiel

Gesellschaftsspiel           Denkspiel                  Rollenspiel

Kartenspiel                     Buchstabenspiel         Partnerspiel

Quartett(spiel)                Wortspiel

 

Teilnehmer

Spielerinnen und Spieler        Gegenspieler,Gegner             das Team

Teilnehmer                             die eigene Mannschaft           der Spielleiter

Mitspieler, Partner                  die gegnerische Mannschaft    der Schiedsrichter

 

Spielmaterial

Spielbrett                      Quartett                        Rollenkarten

Spielfiguren                  Wortkarten

Spielkarten                   Bildkarten

 

Ankündigung

 

Zur Abwechslung wollen wir heute mal ein Spiel spielen.

Habt ihr Lust auf ein Spiel?

Wie wärs mit einem Spiel?

Lasst uns ein ...spiel spielen.

Wir wollen einen Wettbewerb veranstalten / durchführen.

 

   Spieler, Gruppen, Mannschaften

Dieses Spiel kann man mit 10 Teilnehmern spielen.

Ein Einzelspieler spielt gegen die ganze Klasse.

Jeder muss sich jetzt einen Partner suchen.

Ihr spielt (in Gruppen) zu zweit / zu dritt / zu viert.

Wir bilden Gruppen / Mannschaften mit je fünf Spielern.

Wir spielen in zwei Großgruppen, die sich gegenübersitzen.

Wir teilen die Klasse in zwei Mannschaften mit gleicher Spielerzahl ein.

Diese zwei Reihen sind ein Team.

Setzt euch   zu dritt      zusammen.

                   zu viert     in eine Reihe.

Alle, die rechts von dir sitzen, kommen in deine Mannschatt.

Ihr beide könnt eure eigenen Mannschaften zusammenstellen.

Wer möchte noch bei dieser Gruppe mitmachen / in dieser Gruppe mitspielen?

Ich mache / spiele den Schiedsrichter.

 

Spielregeln

Zunächst erkläre ich die Regeln und den Spielverlauf.

Wer kann uns die Spielregeln nochmal sagen / zusammenfassen?

Was ist das Ziel des Spiels? Worum geht es bei diesem Spiel?

Beim Spielen lernt ihr die anderen Regeln schon.

Der Spielleiter muss aufpassen, dass alle die Regeln einhalten.

Ihr müsst das Spiel nach den neuen Regeln spielen.

Haltet euch bitte an die Spielregeln.

Richtet euch nach den Spielregeln.

Bleibt bei den Regeln.

Bei Verstoß gegen die Spielregeln:

Das war ein eindeutiger Verstoß gegen die Spielregeln.

Tut mir leid, aber so etwas / das geht nicht.

                                            das gilt nicht.

So etwas nennt man Mogeln".

Du pfuschst / mogelst.

Du willst uns  wohl täuschen.

                     (ugs.) für dumm verkaufen.

                    (ugs.) übers Ohr hauen.

 Spielbeginn

Der Lehrer ermittelt denjenigen, der beginnt:

Wer fängt an?

Wer zuerst eine Sechs / eine Eins würfelt, fängt an.

Wir lassen das Los entscheiden.

Wir losen aus, wer anfängt.

Jeder Spieler zieht ein Los / ein Zettelchen (aus einem Hut).

Wir lassen die Münze entscheiden, wer anfangen darf.

Wir werfen ein Geldstück. Kopf (Adler) oder Zahl? Das, was nach oben zeigt, gewinnt.

Zahl liegt oben, also: Zahl gewinnt. Wer Zahl gewählt hat, fängt an.

Rechts oder links?

Ich nehme diese Münze und verberge meine Hände hinter dem Rücken. Jetzt strecke ich die Hände wieder vor. In welcher Hand ist die Münze? Wer richtig rät, darf anfangen.

Tippen / Raten

Ich schreibe zwei Zahlen zwischen I und 20 an die Rückseite der Tafel. Wer sie errät

oder mit seinem Tip möglichst nah an sie herankommt, hat den ersten Wurf.

Den Kürzeren ziehen.

Ich habe hier zwei Streichhölzer. Von dem einem breche ich ein Stück ab. Jetzt nehme ich sie so zwischen Daumen und Zeigefinger, dass sie gleich weit rausgucken. Jetzt dürfen beide Spieler ein Hölzchen ziehen. Wer das kürzere erwischt, hat verloren.

Der Lehrer gibt das Startzeichen:

Seid ihr soweit?

Auf die Plätze. Fertig. Los.

Das Spiel geht über drei Runden.

Lasst uns eine feste Zeit ausmachen / vereinbaren, zu der wir dann Schluss machen.

 

Spielziel und -stand

Der Lehrer erklärt das Ziel des Spiels:

Das Ziel dieses Spiels ist es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln.

Wer als erster antwortet,  erhält        einen Punkt.

          bekommt 

                                        macht

Die Mannschaft, die als erste 10 Punkte erreicht / erzielt, hat gewonnen.

Das hier soll jetzt unsere Anzeigetafel sein.

Bevor wir mit dem Aufschreiben der Punktzahl anfangen, machen wir erst mal ein

Probespiel.

Wir führen eine Punkteliste.

Wer notiert die Punktzahl / den Spielstand?

Ein Punkt geht an diese Mannschaft.

Vier Zusatzpunkte für dich!

Sowas kostet dich einen Strafpunkt.

Dafür gibt es einen Strafpunkt.

Zur Strafe bekommst du einen Minuspunkt.

Das können wir nicht als Punkt zählen.

Mal sehen, wie viele Punkte du zusammenbekommst.

Lasst uns die Punkte  zusamrnenzahlen.

                                  zusammenziehen.

                                  zusammenrechnen.

                                  addieren.

Wie viele Punkte hast du insgesamt?

Wir haben Punktegleichbeit. Der Ausgang ist unentschieden. Keiner hat gewonnen.

Bei Gleichstand der Punkte steht uns noch ein kurzer Entscheidungskampf bevor. Im

Pferdesport spricht man von ,,Stechen.

 

Der Lehrer bestimmt den Spielstand:

Wie steht's?

Wie ist der Spielstand?

Es steht vier zu sieben für uns.

Das Spiel steht unentschieden.

Das Spiel ist unentschieden ausgegangen.

Welche Mannschaft führt?

Unsere ist gerade dabei zu gewinnen.

Wenn die anderen nicht noch ein paar Riesenfehler machen, werden wir wohl verlieren.

Die anderen können wir nicht rnehr einholen.

Den Vorsprung der anderen können wir kaum noch aufholen.

 

Gewinner und Verlierer

Vorrunde, Hauptrunde, Endrunde

Viertelfinale, Halbfinale, Endspiel

ins Endspiel kommen

in die Endrunde kommen

in der Vorrunde ausscheiden

Gewonnen hat   derjenige, der            die meisten Punkte gesammelt hat.

                         diejenige, die            die meisten Antworten gewusst hat.

                         wer                           den Gegenstand als erste(r) erraten hat.

                                                          die Person als erste(r) erraten hat.

                                                          als erste(r) das Ziel erreicht hat.

                                                         die Fragen am schnellsten beantwortet hat.

Erster!

Der Sieger des heutigen Tages heißt Peter!

Applaus für Peter!

Diese Mannschatt hat gewonnen.

Ihr habt / du hast ganz schön Glück gehabt.

umgangssprachlich: Schwein gehabt!

Das war ein   knapper   Sieg!

      klarer

                     verdienter

                    (ugs.) haushoher

Ihr habt den zweiten Platz belegt.

Wer ist auf dem dritten Platz?

Ihr habt leider nur zwei Punkte erzielt.

Ihr bekommt den Trostpreis. Dabei sein ist alles!

Ihr habt  Pech gehabt!

Du hast  leider verloren.

 

Vokabular zu ausgewählten Spielen

 

Ratespiele

 

Beschreib einen Gegenstand, den wir alle kennen. Aber Vorsicht, seinen Namen darfst du natürlich nicht benutzen! Wer glaubt, den Gegenstand erraten zu haben, ruft den Namen in die Klasse.

 

Das geht auch mit Dingen, die hier im Raum sind. Ihr sucht euch etwas aus und/ sagt dann zum Beispiel: ,,Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist grün und hängt an der Wand. Wenn keiner es errät,  müsst ihr es immer näher beschreiben.

Ich habe einige Gegenstände aus dem Klassenzimmer unter dieses Tuch auf meinem

Pult gelegt. Wer kommt nach vorne und versucht, sie zu ertasten? Sag: ,,Das könnte ein ... sein.

Dreimal dürft ihr raten, was in dem Korb ist.

 

Ich erzähle euch jetzt etwas aus dem Leben einer Person: Wer könnte das wohl sein?

Rate, was ich gerade zeichne.

Wenn du's nicht weißt, rate einfach. Immer noch besser, als die Chance ungenutzt zu lassen.

Du hast richtig / falsch geraten.

Nein, du liegst völlig daneben.

Du bist ganz nah dran. Versuch es nochmal!

Vielleicht ist es ...

Könnte das nicht ein ... sein?

Ich tippe auf ein . . .

 

Würfelspiele / Brettspiele

ein Feld besetzen

ein Feld überspringen

drei Felder vorrücken - zurückgehen

Zurück auf Feld 6! Zurück an den Anfang!

Vorwärts auf Feld 6!

Hat jeder einen Spielstein / eine Spielfigur?

Setzt ihn/sie alle auf das Feld Anfang / Start.

Ich setze meinen Spielstein auf das blaue Feld.

Ihr müsst versuchen, möglichst schnell das Feld Ziel" zu erreichen.

Wer in der Anfangsrunde die höchste Zahl würfelt, eröffnet das Spiel.

Würfelt immer reihum.

Nach dem Würfeln müsst ihr um die gewürfelte Zahl vorrücken.

Einer muss immer vorlesen, was über das gerade erreichte Ereignisfeld in der

Spielanleitung steht.

Gelangt / kommt ein Spieler auf ein rotes Feld, muss er . . .

Was passiert, wenn ...?

Wer auf dieses Feld kommt, muss einmal / zweimal mit Würfeln aussetzen.

Du hast eine Vier gewürfelt.

Du musst leider zehn Felder zurückgehen.

Du musst zwei Runden aussetzen.

Wir müssen passen.

Jetzt musst du ein Wort bilden, das so viele Buchstaben enthält, wie Augen gewürfelt wurden.

Du darfst dreimal nacheinander würfeln.

Nimm besser den Würfelbecher / Knobelbecher.

Der Wurf ist nicht gültig. Den musst du wiederholen.

Du hast mit allen Würfeln die gleiche Augenzahl / Punktezahl geworfen. Das nennt man einen Pasch.

Zähle die gewürfelten Augen / Punkte zusammen.

Dürfen sich mehrere Spielsteine auf einem Feld aufhalten?

Darf man über das Zielfeld hinausschießen,  oder muss man genau auskommen?

 

Wortspiele

Sucht möglichst viele Wörter, die mit C" anfangen.

Ihr müsst Wörter suchen,  die alle auf denselben Buchstaben enden.

                                          die einen Buchstaben doppellt haben.

                                          in denen ein sch vorkommt.

Denkt euch Wörter aus, die aus mindestens zwölf Buchstaben bestehen. Wer findet das längste Wort?

Ich bin gespannt, wie viele Wörter dir dazu einfallen.

Tauscht einen Buchstaben aus und versucht, ein neues Wort zu bilden.

Füllt die Lücken.

Erratet die fehlenden Buchstaben in den leeren Kästchen.

 

Kreuzworträtsel

Nehmt bitte einen weichen Bleistitt. So könnt ihr die Buchstaben leichter wieder ausradieren, wenn ihr euch vertan / geirrt habt.

Am besten ist, ihr schreibt nicht einfach drauflos, sondern zählt erst einmal die

Kästchen nach. Dann seht ihr, ob euer Wort hineinpasst.

Wenn ein Wort falsch ist, können die anderen auch nicht mehr richtig sein. Dann funktioniert das ganze Rätsel nicht mehr.

Vielleicht fällt dir die Lösung ein, wenn du den ersten Buchstaben kennst.

Weißt du, was bei 4 waagerecht / 8 senkrecht hinkommt?

Passt das Wort überhaupt hinein?

Dein Wort ist zu lang.

Wir brauchen ein Wort mit acht Buchstaben.

Dein Wort hat nur vier Buchstaben.

Das geht nicht auf: Dieses Wort hat einen Buchstaben zu viel / zu wenig.

Wir haben bier sechs Kästchen. Also kann es nicht stimmen.

Warte mit dem Eintragen - hier   sind mehrere Wörter möglich.

                                                   passen mehrere Wörter.

Wir müssen erst schauen, wie es mit den Wörtern ringsherum aussieht.

Hier steckt der Fehler.

Hier liegt ein Fehler vor.

Entweder stimmt die Blume nicht oder wir müssen uns ein anderes Tier ausdenken.

Wie viele freie Felder hast du denn da?

Kennst du eine Blume mit fünf Buchstaben?

Vielleicht hast du eine Idee, wie das lange Wort in der Mitte heißen könnte?

Schüleräußerungen

Ich komme einfach nicht mehr weiter.

Es will mir einfach nicht einfallen.

Wenn wir doch nur dieses Tier wüssten!

Wenn mir bloß wieder der Name einfiele!

Ich komme einfach nicht auf das Wort. Dabei liegt es mir auf der Zunge.

 

Kartenspiele

eine Karte ausspielen = als erster in der Runde eine Karte auf den Tisch legen

Karten aufdecken

Karten ablegen, beiseite legen

Karten auf der Hand / in der Hand haben

Karten in Reihen auslegen

eine Karte bedienen = eine Karte der gleichen Farbe zugeben, Farbe bekennen abwerfen, stechen, trumpfen

Joker = Karte ohne festen Wert, die für jede beliebige Karte eingesetzt werden kann.

Du musst die Karten gut / gründlich / ordentlich mischen.

Wer gibt?

Wer teilt die Karten aus?

Jetzt werden die Karten im Uhrzeigersinn ausgeteilt.

Jede Gruppe bekommt einen Satz von acht Karten.

Niemand darf seinem Nachbarn zeigen, welche Karten er bekommen hat.

Ich habe hier einen Satz Karten.

Wir brauchen zwei etwa gleich hohe Stapel.

Zieh eine Karte aus einem der beiden Stapel.

Du musst die oberste Karte nehmen / abheben.

 

Quartettspiel

 S1:  Hast du die Karte Rathaus zu Aachen?

S2:  (überreicht die Karte):  Bitte schön!

S1:  Wunderbar! Hast du vielleicht auch noch den Aachener Dom ?

S2:  Nein, hab ich nicht. Tut mir leid.

S1:  Mist! Dann bist du jetzt dran.

 

2 Lieder und Kanons

 

das Volkslied, Liebeslied, Heimatlied, Morgenlied, Abendlied, Weihnachtslied

Kunstlied (z. B. Lieder von Franz Schubert)

das politische Lied, Chanson

das Kirchenlied, der Choral

der Schlager, der Popsong

ein Lied zum Mitsingen

                     Zuhören

                     Nachdenken

die Strophe

der Refrain

 

Wir haben einen Vorsänger für die Strophen. Den Refrain singen wir aber alle mit!

Können wir das Lied gleich selbst singen, oder wollt ihr es erst nochmal von der

Kassette / von der CD hören?

Lass uns zuerst nur die Melodie summen, also ohne Text, dann können wir uns ganz auf die Melodie konzentrieren.

Achtet auf dieses Intervall, auf diesen Tonsprung.

Das war zu hoch (angestimmt). Viele kommen mit ihrer Stimme nicht so hoch.

Wir müssen tiefer anfangen.

Wir wählen besser eine tiefere Tonart.

Eine mittlere Stimmlage ist wohl am besten für uns.

Kannst du uns die Melodie auf deiner Blockflöte vorspielen?

Kannst du uns auf der Gitarre / auf dem Klavier begleiten?

Die Citarre ist         verstimmt,        sie muss erst noch gestimmt werden.

                              nicht gestimmt,

Bitte den Takt einhalten und auf den Rhythmus achten!

Bitte die Pause genau einhalten!

Das ist ein dreistimmiger/ vierstimmiger Kanon. Also teilen wir die Klasse in drei

Gruppen ein: Ihr links von mir fangt an, dann kommt die Gruppe in der Mitte, und dann die Gruppe rechts von mir. Ich gebe euch das Zeichen zum Einsatz.

 

3 Erarbeitung einer szenischen Darstellung

 

Der Lehrer kündigt das Stück an:

Wir wollen      ein kleines Stück           aufführen.

                       einen Sketch                 vorführen.

                       eine Szene                    vorspielen.

Das hier spielen wir am besten aus dem Stegreif, d.h. wir improvisieren, es gibt keine Textvorlage. Aber jeder soll eine bestimmte Rolle spielen.

Dieses Rollenspiel wird mit 3 bis 5 Teilnehmern gespielt.

 

Der Lehrer verteilt die Rollen:

Zunächst müssen die Rollen verteilt werden.

Wir müssen uns einigen, wer wen spielt.

Spielst du die unzufriedene Kundin?

Bist du der Verkäufer?

Verteile bitte mal eben die Rollenkarten mit den Rollenbeschreibungen.

Später / Nach einem Durchgang könnt ihr die Rollen ja auch mal tauschen.

Können wir eine ideale Besetzung finden?

Wer ist wohl  der beste Darsteller  für die Hauptrolle?

                      die beste Darstellerin  für diese Nebenrolle?

Traut sich eine/r zu, diese Rolle zu spielen?

Wo sind unsere Naturtalente?

So können wir die Rollen erarbeiten - überlegt euch:

Wer spricht hier mit wem?

Wann und wo  findet das Gespräch statt?

                         passiert das?

Wie und warum sprechen sie miteinander?

Du spielst also den/die . . .

Bereitet euch jetzt auf eure Rollen vor.

 

Schüleräußerungen

Ich möchte gem  die Rolle der Kundin übernehmen.

     die Kundin spielen.

                         als Kundin auftreten.

 

Der Lehrer weist auf die Körpersprache hin:

Überlegt euch genau, was ihr tut, wie ihr agiert:

Passt die Gebärde dem Wort, das Wort der Gebärde an. " (Shakespeare)

Wohin mit den Händen?

Was tun mit den Händen?

Hier  könntest du  die Hände in die Hüften gestemmt halten.

        solltest du  die Hände auf dem Rücken verschränkt halten.

        kannst du  mit verschränkten Armen stehen / gehen.

Gangarten

schreiten            stolzieren         hüpfen         schlurfen

marschieren      trippeln             schleichen    hinken

 

Der Lehrer korrigiert die Stimme:

Ihr müsst mehr aus eurer Stimme machen, eure Stimme mehr varieren, besser einsetzen, z.B.:

An dieser Slelle müsst ihr            sehr langsam und betont sprechen.

Hier solltest du                             weinerlich sprechen.

Bei dieser Szene müsstest du        süßlich sprechen.

     mit sanfter, einschmeichelnder Stimme sprechen.

     immer leiser werden.

     flüstern.

      schreien.

     brüllen.

     beiseite sprechen.

     eine Pause machen.

     das Tempo wechseln.

     verlegen hüsteln.

    stöhnen.

    laut lachen.

Nicht mit dem Rücken zum Publikum sprechen!

Denkt dran: Auch die Zuhörer in den hinteren Reihen wollen euch verstehen.

 

Proben

Habt ihr ausreichend Zeit zum Proben gehabt?

Wir müssen noch öfter proben.

Dies ist ein längeres Stück. Deshalb brauchen wir einen Souffleur oder eine Souffleuse, für den Fall, dass einer stecken bleibt / seinen Text vergisst.

Morgen ist die Generalprobe, d.h. die letzte Probe vor der Aufführung.

 

Bühnenbild

Brauchen wir eine Dekoration?

Wie könnten wir ein einfaches Bühnenbild gestalten?

Was könnten wir denn mal als Auto nehmen?

Ich stelle die Tasche hier auf den Tisch. Wir tun so, als wäre das der Fernseher.

Dieser lange Bleistift könnte ein Telefonhörer sein.

Brauchen wir noch andere Requisiten?

Wer kann das für uns basteln?

 

Kostüme

Wie ziehen wir uns an?

Haben wir Kostüme für das Stück?

Wer kann passende Kostüme besorgen / schneidern?

 

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